04.05.2010 - Andreas Philipp
Wir schreiben das Jahr 2045. Wieder einmal liegt bei der Menschheit einiges im Argen. Eine riesige schwebende Stadt dient als Zufluchtsort, denn die beiden Fraktionen Security und Resistance haben sich quasi dauernd in der Wolle. Als Solist könnt ihr insgesamt zwei Kampagnen spielen. Wie ihr schon ahnt: Es gibt eine für jede Fraktion. Praktisch ist, dass ihr jederzeit Freunde ins Spiel holen könnt. Offline- und Online-Modus sind nahtlos miteinander verknüpft und ihr spielt dieselben Charaktere in den beiden Modi.
Aber was ist Brink überhaupt? Das Spiel ist ein waschechter First-Person-Shooter, in dem ihr verschiedene mehrstufige Missionen in unterschiedlichen Umgebungen der schwebenden Stadt absolviert. Als Belohnung, vor allem für teamdienliche Aktionen, bekommt ihr Punkte, die ihr wiederum in Waffen, Ausrüstung und nicht zuletzt die Individualisierung eurer Spielfigur steckt. Vier Rollen stehen euch zur Verfügung, die ihr ebenso wie die Ausrüstung an eroberten Kommandopunkten wechseln könnt.
Wahlweise seid ihr als Medic, Soldier, Engineer oder Operative unterwegs, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Hinzu kommen reichlich spezielle Fähigkeiten, die ihr euch mit der Zeit erarbeiten könnt. Selbst der Körperbau spielt eine Rolle. Als dünner Hänfling seid ihr schneller und könnt extrem gut springen und klettern. Dafür stehen euch als Schwergewicht zusätzliche schwere Waffen exklusiv zur Verfügung. Die Individualisierung bietet hingegen eine wahre Unmenge an Optionen, vom Gesicht über den Körperbau bis hin zu Kleidung, Masken oder Logos. Intuitive Radialmenüs sorgen dafür, dass Waffenwechsel und Umbau der Spielfigur simpel und einfach von der Hand gehen.
Die besonderen Fähigkeiten, die ihr für eure Punkte kaufen könnt, dienen außerdem zur Individualisierung. Es gibt eine ganze Reihe dieser Fähigkeiten, die klassenunabhängig einsetzbar sind: mehr Gesundheit, die Möglichkeit, beim Interagieren für mehr Übersicht in die Third-Person-Perspektive zu wechseln, schnellere Bewegung oder eine Art sechster Sinn, der euch ein Symbol zeigt, wenn ihr euch im Fadenkreuz eines Gegners befindet. All diese Möglichkeiten sollen dazu dienen, dass die Spieler ihren ganz eigenen Spielstil entwickeln. weiter...
Vor allem das Balancing dürfte eine schwer zu überwindende Hürde werden, denn es gibt quasi unendlich viele Möglichkeiten, seinen eigenen Spielstil zu gestalten.
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Kommentare
Hoffe es wird net wieder so eine Bauchlandung wie ET:QW.
Freu mich schon drauf!!!
Ich bin auch mehr der SP-Gamer, aber die Individualisierungs-Möglichkeiten sind schon sehr interessant. Es wird jetzt wirklich die Frage sein wie die Entwickler das Balancing hinbekommen.
Brink interessiert mich jetzt nicht die Bohne. Sieht mir zu langweilig aus. Ausserdem steh ich nicht auf MP. Bin in meinem Kollegenkreis fast der einzige Gamer und kann daher bei Coop-Games nicht mitziehen. Bin sowieso eher der Lonesome Cowboy.