30.04.2010 - Jens Sobotta
Da darf man ruhig enttäuscht sein. Was haben wir uns für Gedanken gemacht, die Trash-Perle Starship Troopers rauf und runter geschaut, nach Monaten aber entnervt aufgegeben. Wie bekämpft man am besten Bugs? Mit Waffengewalt, sagt der Film. Mit besserem Betatesten, sagt der Spieler. Damit, mit Aufmerksamkeit beim Programmieren und einem gut organisierten Zeitmanagement, meinen wir. Und siehe da: Es funktioniert! Zwar umfasst die uns vorliegende Vorschauversion zum Add-on Operation Arrowhead lediglich drei kleine spielbare Missionen, doch diese sind bereits jetzt erfreulicherweise nahezu bugfrei ausgefallen.
Die Kampagne von Operation Arrowhead spielt rund drei Jahre nach den Geschehnissen in Chernarus. Die US-Marines und demzufolge der Trupp Razor haben ausgedient, stattdessen schlüpft ihr in die Rolle von vier Soldaten der US-Army. Diese sind im fiktiven Staat Takistan stationiert, der sich in einem „kriegsähnlichen Zustand" befindet. Das klingt nicht nur wie Afghanistan, sondern sieht auch danach aus: Anstatt der weitläufigen, grünen Wiesen und der dichten Wälder Chernarus' durchforstet ihr staubige Steppen und klettert über steinige Bergketten. Dazwischen offenbaren sich immer wieder mal kleinere Siedlungen sowie eine sich beeindruckend ausdehnende Wüstenstadt. Da nahezu alle Häuser in Operation Arrowhead betreten werden können - Türen lassen sich sogar schließen -, erhalten die Häuserkämpfe eine vollkommen neue Substanz, insbesondere im Mehrspielermodus.
Optisch ergibt sich somit eine gewisse Tristesse, wenn auch die Performance gegenüber dem Hauptprogramm zugelegt hat. Das liegt unter anderem nicht nur an dem etwas kleineren Kriegsgebiet, sondern auch an den einzigartig in der Spielumgebung verwendeten Objekten. Waren es im Hauptprogramm noch 700, sind es in Operation Arrowhead lediglich 400. Einfacher werden die Scharmützel deshalb natürlich nicht. Zwar können drohende Gefahren, wie Soldatenpatrouillen, leichter erspäht werden, gleichzeitig stehen aber auch einem selbst weniger Deckungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die ebenfalls kooperativ spielbare Kampagne wird deshalb verstärkt auf den Fahrzeugkampf setzen.
Ähnlich wie im ersten Operation Flashpoint übernehmt ihr in Operation Arrowhead abwechselnd die Kontrolle über vier US-Soldaten. Bohemia Interactive umgeht somit die Abwechslungsarmut des Hauptprogramms, während gleichzeitig ein deutlich erhöhter Zugriff auf das Arsenal der US-Streitkräfte ermöglicht wird. Auf zufallsgenerierte Missionen der Marke „Erobere das gesamte Land" möchten die Tschechen glücklicherweise komplett verzichten.
In unserer Vorschauversion konnten wir als Anführer eines Special-Forces-Trupps agieren, als Hubschrauberpilot bei Nacht herumfliegen und als Leiter einer Panzerdivision mit schwerem Geschütz auffahren. Der Vierte im Bunde wird laut Angaben der Entwickler der Airborne-Infanterie angehören. Am meisten Spaß hat uns bislang allerdings der kurze, mit einer spannenden Wendung ausgestattete Special-Forces-Auftrag gemacht. weiter...
Sollten alle Missionen so spannend wie der Einsatz in der Mine sein, erwartet uns eine packende Kriegssimulation mit alten Schwächen, aber auch neuen Stärken.
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Mal wieder Krieg. Mal wieder Bohemia Interactive. Mal wieder ArmA II. Dieses Mal aber als allein lauffähiges Add-on.
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Kommentare
und eine Demo wird´s wohl auch geben -> http://www.arma2.com/arma-2-oa_en.html
Günstiger Preis und vorher gratis reinschnuppern! Da sollte es doch möglich sein einen Fehlkauf zu vermeiden.
Für 27,-€ kann man Operation Arrowhead über Amazon vorbestellen. Flashpoint AG passt auch irgendwie gut -> http://www.amazon.de/ARMA-Operation-Arrowhead-CD-ROM-10/dp/B003KYGS7M/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=videogames&qid=1273255381&sr=8-4
BI ist ein sehr kleines Studio und mit nem Publisher wie EA oder Blizzard-Activision könnten sie ihr Produkt sicher gar nicht erst machen, sonden eben nur den gewohnten Casual-Einheitsbrei. Ich schätze der Release von ArmA1 wie auch 2 war eher von finanzieller Notwendigkeit geprägt, wobei ich denke mit einer "echten Public-Beta" (also vor dem Verkaufsstart ;-) ) hätte man sich viel Leid ersparen können.
Ich könnte auch gut damit Leben wenn BI dieses KI-SP-Scriptdesaster ganz aus dem Spiel entfernen würde, das macht die Community tw. ja besser.
Auf der anderen Seite MUSS man BI aber auch zugute halten, dass sie aus dem Zustand ihrer Spiele kein Geheimnis machen. Die ArmA1-Demo des von der Presse noch gehypten Titels war für mich derart abschreckend, dass ich das Spiel nie gekauft habe, zumal es obendrein wirklich unglaublich hässlich für das gebotene Geruckel aussah. Bei ArmA2 war das schon ganz anders.
Von CoD6 und BC2 gibt´s bis heute keine Demo. Kein Wunder, lässt sich der Leistungsumfang derartiger "Vollpreisprodukte" ja kaum mehr beschneiden. DLC FTW! Jede Map 5,-€, bei ArmA2-AAS gibt´s bis heute über 80 Missionen völlig gratis...
ARMA ist schon was feines wenn es denn ordentlich funktioniert. Ich hab im Hauptspiel immerhin ~6 Stunden durchgehalten bis mich der xx-te Absturz zur Deinstallation zwang. Und wenn ich lese dass es viele Bugs trotzdem noch gibt - nein danke.
ARMA wie wir es alle lieben und hassen zugleich ;-)
Gruß
Es ist eine Preview-Version, da kann das gut sein. Da sie mit Patch 1.05 viele Probleme beseitigt haben (auch wenn es noch immer noch wie gewünscht rund lief), bin ich eigentlich guter Hoffnungen, dass sie die Probleme auf ein ähnliches Niveau wie mit Patch 1.05 heben. Allerdings muss ich sagen, dass die Probleme deutlich geringer sind als damals, als wir die Preview- bzw. später die Review-Version erhielten. Die Preview zum Hauptspiel war damals mehr Qual als Spaß.
Wobei das schon etwas verwunderlich ist. Bei ArmA2 1.05 kann ich weder Abstürze, noch Sound-Aussetzer noch nennenswerte Grafikfehler ausmachen. Es ist für mich schwer vorstellbar bis unverständlich das BI bei OA in den Punkten tatsächlich Rückschritte gemacht haben sollte, immerhin ist OA doch nur ein neues Terrain mit neuen Objekten und ein paar zusätzlichen Features.
Gruselig ist die "KI", die mich glücklicherweise ebenso wenig interessiert wie die Kampagne, stehe ich doch ganz auf den Mehrspielermodus.
Na dann lasst die Sektkorken knallen, ArmA ist endlich fehlerfr... halt, Abstürze? Sound-Aussetzer? Grafikfehler? Uärgs.
So sehr ich die Ambitionen und das Konzept von Flashpoint bzw. ArmA schätze, so sehr mangelt es eben auch am Feinschliff und der Qualität. Eine hübsche Optik und hohe Authentizität bringen eben nichts, wenn das Spiel kaum spielbar ist.
Na immerhin ist es schön, zu hören, dass die Missionen in Arrowhead so funktionieren, wie sie es sollten. Wäre ja wohl sowas wie 'ne Premiere für Bohemia Interactive
Das liest sich doch ganz interessant. Im MP-Modus gehen übrigens auch 150 Spieler, im Advance and Secure-Modus immerhin 100. Schon ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal in Zeiten der "Konsolen-Casual-Gaming-Konsolodierung" bei den großen Titeln wie BF, CoD usw.