18.03.2010 - Simon Biedermann
Die Dead-to-Rights-Serie startete bereits 2002, konnte aber bei Action-Fans nicht punkten. Zu generisch waren die Gegnerwellen, zu detailarm die Grafik. Dabei waren die Ansätze gut: Der düstere Held beherrschte viele Kampfmanöver und ihr durftet in manchen Levels mit dem Hund Shadow auf Feindjagd gehen. 2009 wollten die Entwickler alles besser machen. Auf der gamescom in Köln wurde noch über neue Ideen und einen Neustart der Serie gesprochen. Doch das Spiel verzögerte sich. Mit der uns vorliegenden Version zeigt sich, dass die Entwickler doch an Altbewährtem festgehalten haben. Als beinharter Cop Jack Slate geht ihr mit eurem Hund Shadow in Grand City auf Verbrecherjagd.
Das Szenario erinnert wie schon bei den Vorgängern an Max Payne mit etwas stärkerem Comic-Einschlag. Die Stadt ist dunkel, schmutzig und voller kriminellen Abschaums. Ebenso hart wie das Leben auf der Straße sind auch die Dialoge und Entscheidungen der Figuren. Wir dürfen an dieser Stelle leider noch nicht viel über die Geschichte erzählen. So viel nur: Es wird fies und brutal.
Im ersten Level dürft ihr zunächst in die Haut von Shadow schlüpfen, der sein verletztes Herrchen vor anrückenden Gegnerhorden schützt. Als Vierbeiner sprintet ihr auf die Feinde zu und setzt per Knopfdruck zur Attacke an. Je nach Angriffswinkel führt Shadow eine andere Kombo aus. Diese überbieten sich gegenseitig an Brutalität: Biss in die Weichteile samt Schütteleinlage oder das Herausreißen der Kehle bekommt ihr mehr als einmal zu sehen.
Danach seid ihr zunächst mit Jack alleine in einem Hochhaus unterwegs. Dieses Level dient quasi als Tutorial für die zahlreichen Manöver, die der Haudegen in petto hat. Auch hier wird nicht mit Blut und brutalen Methoden gegeizt. Zunächst wehrt ihr euch nur mit den Fäusten. Mit einem leichten und einem starken Schlag prügelt ihr auf die schräg aussehenden Feinde ein. Dank Kombos dürft ihr noch effektiver gegen die Clowns mit Gasmasken vorgehen. Konter und brutale Finishing-Moves sorgen für weitere Abwechslung. Auch hier ist die gesamte Palette an Knochenbrüchen, Ausrenkern und Verdrehern geboten. Zwischendurch erprobt ihr eure Künste auch an Bossgegnern, die etwas mehr Trefferpunkte einstecken können. weiter...
Volatile serviert bekannte Action-Kost mit einer Prise Extrabrutalität: Jack Slate und sein Hund bieten euch variantenreiche und blutige Möglichkeiten, um Feinde ins Jenseits zu schicken.
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Kommentare
Da heisst es wohl weiter warten, z.B. auf einen würdigen Streets of Rage-Nachfolger. SEGA hat ja bereits gesagt dass ihre Spiele besser werden müssen und SoR ein Kandidat dafür wäre es zu zeigen.