11.03.2010 - Andreas Philipp
Sam Fisher sieht zwar nicht ganz so verranzt aus wie im damaligen Video, aber so richtig gut geht es ihm nicht. Seine Tochter Sarah wurde getötet, zudem war er dazu gezwungen, im Dienste der Geheimorganisation Third Echelon einen guten Freund zu töten. Das reichte Sam, um das Handtuch zu werfen. Frustriert und vom Leben gezeichnet fristet er nun sein Dasein. Bis er in Malta attackiert wird und nur mit Mühe entkommen kann. Es scheint sich einiges zusammenzubrauen, denn der Tod seiner Tochter wird ebenso zum Thema wie Korruption und Verrat innerhalb von Third Echelon.
Davon wollen wir aber gar nicht so viel verraten, denn einige der Hintergründe lernt ihr direkt im Spiel kennen. Splinter Cell: Conviction hat inhaltlich eine Menge zu bieten, zumindest was die Spielmodi angeht. Das Herzstück ist natürlich die Einzelspielerkampagne, in der Sam auf eigene Rechnung arbeitet und den Tod seiner Tochter aufklären will. Hinzu kommt eine etwas weniger umfangreiche Kooperativkampagne, die ihr online oder im Split-Screen-Modus gemeinsam bestehen könnt. Diese ist inhaltlich vor der Einzelspielergeschichte angesiedelt und berichtet euch von den Hintergründen der Ereignisse, die ihr im Soloteil erleben werdet. Hier übernehmt ihr nicht die Rolle von Sam Fisher, sondern die des US-Agenten Archer und des russischen Agenten Kestrel, die zusammenarbeiten müssen, um eine gestohlene EMP-Waffe ausfindig zu machen.
Des Weiteren gibt es noch vier Mehrspielermodi mit einer Handvoll Karten, die sowohl solo (mit einer Ausnahme) als auch zu zweit gespielt werden können. Im Jägermodus geht es darum, allein oder gemeinsam alle Gegner in einem Level auszuschalten - egal wie. Im „letzten Gefecht" verteidigt ihr eine EMP-Waffe gegen immer stärker werdende Gegnerscharen. Im Duellmodus spielt ihr gegeneinander, jeweils unterstützt von KI-Söldnern. Schlussendlich gibt es noch den freischaltbaren Infiltration-Modus. Hier müsst ihr auf einer Karte alle Gegner erledigen, ohne dabei entdeckt zu werden. Reichlich Futter also für Freunde des kooperativen Spiels. Zumindest vom Spielumfang her hinterlässt SCC damit einen sehr guten Eindruck, zumal, bedingt durch die dynamische KI, keine Runde wie die andere verlaufen soll.
Von der reinen Spielmechanik her unterscheidet sich Splinter Cell: Conviction nicht so sehr von seinen Vorgängern. Wieder geht es darum, sich möglichst ungesehen im Schatten zu bewegen, Gegner am besten lautlos zu eliminieren und den offenen Kampf so weit wie möglich zu vermeiden. Was nicht heißen soll, dass ihr nicht auch mal direkt losballern könnt. Denn insgesamt ist der neue Titel etwas actionreicher als seine Vorgänger: entdeckt zu werden bedeutet nicht mehr gleich den Neustart eines Abschnitts. Allerdings reichen wenige Treffer aus, um Sam den Garaus zu machen, sodass gute Planung und Geschicklichkeit meist die bessere Option sind. weiter...
So richtig werde ich mit den neuen Abenteuern von Herrn Fisher noch nicht warm. Zwar klingt die Geschichte ganz interessant und ist auch gut erzählt, aber Spielmechanik und technische Umsetzung überzeugen mich noch nicht ganz.
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Kommentare
UBISOFT is ab jetzt SCHROTT
ubisoft WAR so geil. wollten uns es eigendlich kaufen (splinter cell conviction) aber seit dem wir das erfahren haben mit diesem scheiss kopierschutz das man da dauernt online sein muss seit dem kann sich ubisoft das spiel in den arsch stecken so ein schrott kommt nich in unsren PC die vollidioten solln da wieder den alten kopierschutz drauf machen mit den serial codes hat super funktioniert un jeder war zufrieden was is jetzt jeder is unglücklich ubisoft sehs ein ihr werdet pleite gehn weil sich keiner mehr eure games kauft weil keiner bock hat kontroliert zu werden und ausserdem was isn wenn der server offline geht ?? dann funktioniert das ganze spiel nich mehr was dann mit uns nich ubisoft kann andre leute verarschen aber uns nich !!!!
hm, ich glaub fast, dass gameswelt nicht die aktuellste version anspielen konnte, denn am gleichen datum kam dieses review raus: http://www.gamereactor.de/Vorschauen/1636

mal schauen
Ah ja...
news.softpedia.com/news/Splinter-Cell-Conviction-Confirmed-to-Have-New-Ubisoft-DRM-135814.shtml
Allerdings hast Du Recht, der Hinweis auf Steam ist verschwunden. Mal abwarten.
hoffentlich wird das besser,aber Ubisoft weiß schon was zu tun ist,die machen oft alles richtig.
Wenn man das Spiel über Steam kauft ist man afaik nicht abhängig von den Ubisoft-Server und bei Steam gibts auch einen Offline-Modus. Werd mich mal in den Foren umhören.
Einziger Nebeneffekt: Ubisoft verdient trotzdem Geld daran und das ist eigentlich schon zu viel.
naja, ist für mich eh ziemlich gestorben mit der ankündigung vom neuen kopierschutz auf PC...
Liegt es an meinem "Player" oder läuft das Game nicht richtig flüssig? Sieht immer nen wenig rucklig aus.
Hmm, ich warte mal lieber auf den Test.
Kann ich anhand der Version noch nicht zu 100% sagen. Die Preview-Version beinhaltete nur 4 Level, Infiltration IST Vorbesteller-Bonus, aber in den mitgeschickten Unterlagen wurde mehrfach erwähnt, dass der Infi-Modus freispielbar sein soll. Wenn ich dran denke, hak ich da bei Ubi mal nach, ansonsten einfach den Test abwarten.
Och nee, eines meiner heissen Spiel-des-Jahres-Kandidaten darf nicht schwächeln! Noch so eine Spiel-des-Jahres-in-den-Sand-gesetzt-Erlebnis wie bei Aliens vs Predator verkrafte ich im 2010 nicht.
"Was uns ebenfalls störte, ist, dass man erledigte Gegner augenscheinlich nicht in ein Versteck bugsieren kann, damit keine weiteren Gegner alarmiert werden."

Huh? Das gab es doch schon beim allerersten Teil auf der Xbox und ist gerade in so einem "Stealth-Game" Pflicht. Also beim Lesen der Vorschau hat man wirklich das Gefühl dass Convicion ein Rückschritt für die Splinter Cell-Reihe ist. Da wird sich bis zum Release nächsten Monat kaum noch viel verbessern und der Online-DRM gibt noch sein übriges dazu. Da kram ich doch gleich meine Splinter Cell Collection am PC raus und spiel mal die alten Teile wieder.
*schluchz* Hoert sich ja wirklich nur bedingt gut an.

Eine Frage habe ich dann aber doch noch. Es wurde erwaehnt, dass der Infiltrations-Modus freigeschaltet werden muss. Allerdings sollte er doch der Vorbesteller-Bonus sein. Haben sie das geaendert? Das wuerde dem Spiel zumindest wieder ein paar Pluspunkte geben, denn den anscheinend spannendsten Modus nur Vorbestellern zur Verfuegung zu stellen ist schon fast so dreist wie eine permanente Internet-Verbindung fuer ein Singleplayer-Spiel zu fordern.