Deckung ist eines der wichtigsten Elemente. Per Tastendruck rutscht Sam in die nächstbeste Deckung und kann - ebenfalls per Tastendruck - von Deckung zu Deckung hechten, wobei euch ein Symbol zeigt, wie Sam sich beim Ankommen positioniert. Grundsätzlich keine schlechte Idee, wirkt aber etwas holprig, da nicht selten recht sinnlose Positionen vorgeschlagen werden und dann nachjustieren angesagt ist. Der Schatten ist ein weiterer wichtiger Punkt. Es empfiehlt sich immer wieder, Lichtquellen mit einem Schalter oder einer flinken Kugel aus der schallgedämpften Wumme auszuknipsen. Seid ihr so gut versteckt, dass der Gegner euch nicht sehen kann, färbt sich der Bildschirm schwarz-weiß, um euch euren Erfolg visuell zu verdeutlichen.
Waffen und Gadgets spielen ebenfalls eine Rolle. Die Zeiten modernster Technologie sind allerdings vorbei, Sam muss sich mit eher normalen Mitteln zu helfen wissen. Statt einer Hightech-Kamera dient nun schon mal ein kaputter Autospiegel dazu, unter einer Tür hindurchzuspähen. Ansonsten gibt es Pistolen, MPs, Sturmgewehre und allerlei Granaten. Diese sind übrigens aufwertbar. Für eure Aktionen während des Spielverlaufs erhaltet ihr Punkte, die ihr in den Levels für besagte Aufwertungen an Waffenverstecken ausgeben könnt. So gibt es Munition mit stärkerer Durchschlagskraft, größere Magazine, Laserpointer und vieles mehr. Dort könnt ihr aber auch auswählen, welche Ausrüstung ihr mit euch herumschleppt.
Neben direktem Schießen gibt es natürlich noch den Nahkampf, ihr könnt sogar an manchen Stellen die Umgebung nutzen. Zum Beispiel wenn ihr eine Kette zerschießt, an der ein schwerer Motor hängt. Was natürlich bei unter dem Motor stehenden Personen für reichlich Aspirinbedarf sorgt. Wieder dabei ist die Möglichkeit, Gegner als Schutzschild zu nutzen. Oder ihr startet einen Überraschungsangriff durch das Eintreten einer Tür, was dem dahinterstehenden Gegner schlecht bekommt. Schaltet ihr einen Gegner im Nahkampf aus, könnt ihr zudem weitere Gegner per Knopfdruck markieren. Ein weiterer Tastendruck und die markierten Gegnern werden quasi wie durch einen Finisher automatisch erledigt. Wie viele Gegner ihr markieren könnt, hängt von der jeweils genutzten Waffe ab.
Reichlich Möglichkeiten also, um der gegnerischen KI ordentlich einzuheizen. Das tut zuweilen auch Not, denn nicht selten müsst ihr mit vielen Tricks größere Gegnerscharen überwältigen, wobei sich stetige Positionswechsel auszahlen. Die KI sucht euch nämlich zunächst an der Stelle, wo ihr zuletzt gesichtet wurdet. Findet sie euch dort nicht, zieht sie großflächiger ihre Kreise. Sonderlich clever agieren die Gegner dabei allerdings nicht in jedem Fall. Beim Anspielen erschien uns das Verhalten zuweilen recht unglaubwürdig bis hin zu dämlich. Was uns ebenfalls störte, ist, dass man erledigte Gegner augenscheinlich nicht in ein Versteck bugsieren kann, damit keine weiteren Gegner alarmiert werden.
So wechselhaft wie die KI ist auch die Grafik. Zwar sehen die Animationen und Dialogsequenzen recht ordentlich aus und man erlebt einige schicke Momente, wie zum Beispiel Sams nächtlichen Ausflug in die Straßen von Malta. Jedoch wirkt die Optik in Summe sehr unspektakulär und nicht einmal wirklich gelungen. Nach der langen Entwicklungszeit schon etwas enttäuschend, insbesondere wenn man bedenkt, dass in Montreal solche Prachtstücke wie Assassin's Creed 2 produziert werden. Die lieben Kollegen, die beim Vorbeigehen einen Blick aufs Spiel geworfen haben, gaben jedenfalls immer wieder Aussagen in Richtung „Hm, das sieht aber nicht so toll aus" von sich. weiter...
So richtig werde ich mit den neuen Abenteuern von Herrn Fisher noch nicht warm. Zwar klingt die Geschichte ganz interessant und ist auch gut erzählt, aber Spielmechanik und technische Umsetzung überzeugen mich noch nicht ganz.
Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction
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Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction - Tipps
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Kommentare
UBISOFT is ab jetzt SCHROTT
ubisoft WAR so geil. wollten uns es eigendlich kaufen (splinter cell conviction) aber seit dem wir das erfahren haben mit diesem scheiss kopierschutz das man da dauernt online sein muss seit dem kann sich ubisoft das spiel in den arsch stecken so ein schrott kommt nich in unsren PC die vollidioten solln da wieder den alten kopierschutz drauf machen mit den serial codes hat super funktioniert un jeder war zufrieden was is jetzt jeder is unglücklich ubisoft sehs ein ihr werdet pleite gehn weil sich keiner mehr eure games kauft weil keiner bock hat kontroliert zu werden und ausserdem was isn wenn der server offline geht ?? dann funktioniert das ganze spiel nich mehr was dann mit uns nich ubisoft kann andre leute verarschen aber uns nich !!!!
hm, ich glaub fast, dass gameswelt nicht die aktuellste version anspielen konnte, denn am gleichen datum kam dieses review raus: http://www.gamereactor.de/Vorschauen/1636

mal schauen
Ah ja...
news.softpedia.com/news/Splinter-Cell-Conviction-Confirmed-to-Have-New-Ubisoft-DRM-135814.shtml
Allerdings hast Du Recht, der Hinweis auf Steam ist verschwunden. Mal abwarten.
hoffentlich wird das besser,aber Ubisoft weiß schon was zu tun ist,die machen oft alles richtig.
Wenn man das Spiel über Steam kauft ist man afaik nicht abhängig von den Ubisoft-Server und bei Steam gibts auch einen Offline-Modus. Werd mich mal in den Foren umhören.
Einziger Nebeneffekt: Ubisoft verdient trotzdem Geld daran und das ist eigentlich schon zu viel.
naja, ist für mich eh ziemlich gestorben mit der ankündigung vom neuen kopierschutz auf PC...
Liegt es an meinem "Player" oder läuft das Game nicht richtig flüssig? Sieht immer nen wenig rucklig aus.
Hmm, ich warte mal lieber auf den Test.
Kann ich anhand der Version noch nicht zu 100% sagen. Die Preview-Version beinhaltete nur 4 Level, Infiltration IST Vorbesteller-Bonus, aber in den mitgeschickten Unterlagen wurde mehrfach erwähnt, dass der Infi-Modus freispielbar sein soll. Wenn ich dran denke, hak ich da bei Ubi mal nach, ansonsten einfach den Test abwarten.
Och nee, eines meiner heissen Spiel-des-Jahres-Kandidaten darf nicht schwächeln! Noch so eine Spiel-des-Jahres-in-den-Sand-gesetzt-Erlebnis wie bei Aliens vs Predator verkrafte ich im 2010 nicht.
"Was uns ebenfalls störte, ist, dass man erledigte Gegner augenscheinlich nicht in ein Versteck bugsieren kann, damit keine weiteren Gegner alarmiert werden."

Huh? Das gab es doch schon beim allerersten Teil auf der Xbox und ist gerade in so einem "Stealth-Game" Pflicht. Also beim Lesen der Vorschau hat man wirklich das Gefühl dass Convicion ein Rückschritt für die Splinter Cell-Reihe ist. Da wird sich bis zum Release nächsten Monat kaum noch viel verbessern und der Online-DRM gibt noch sein übriges dazu. Da kram ich doch gleich meine Splinter Cell Collection am PC raus und spiel mal die alten Teile wieder.
*schluchz* Hoert sich ja wirklich nur bedingt gut an.

Eine Frage habe ich dann aber doch noch. Es wurde erwaehnt, dass der Infiltrations-Modus freigeschaltet werden muss. Allerdings sollte er doch der Vorbesteller-Bonus sein. Haben sie das geaendert? Das wuerde dem Spiel zumindest wieder ein paar Pluspunkte geben, denn den anscheinend spannendsten Modus nur Vorbestellern zur Verfuegung zu stellen ist schon fast so dreist wie eine permanente Internet-Verbindung fuer ein Singleplayer-Spiel zu fordern.