27.08.2009 - Hans Schneeweiss
Star Trek Online spielt im Jahr 2409, 23 Jahre nach der Supernova und damit auch ein gutes Stückchen weiter in der Zukunft als die Star-Trek-Filme. Das romulanische Imperium ist zerschlagen, Föderation und Klingonen sind verfeindet und die Borg mischen auch wieder mit. Spielbar sind aber nur zwei Fraktionen: die Sternenflotte der Föderation und die Klingonen. Eine große Anzahl an Raumschiffen, die sich auch noch nach eigenen Vorstellungen umgestalten lassen, steht bereit. Dazu lässt sich noch die Spezies unseres Trekkies - Mensch, Klingone, Vulkanier, Gorn oder Andorianer - wählen. Mit dem Editor können wir uns aber sogar ein eigenes Wesen zusammenbasteln.
Jeder, der mit Star Trek Online in die Unendlichkeit aufbricht, ist vom Start weg Kapitän eines Raumschiffs. In der Präsentation steuerte Andy, der gamescom-Assistent von Executive Producer Craig Zinkievich, in einer der ersten Missionen einen Light Cruiser durch einen Asteroidengürtel. Zwar sah das anfangs nicht allzu aufregend aus, als das Schiff aber von drei gegnerischen Raumschiffen angegriffen wurde, hatte Andy schon einiges zu tun, um neben dem Zielen und Schießen nicht gegen die herumschwirrenden Felsbrocken zu knallen. Beim Abschießen dreier weiterer Raumschiffe im freien Weltraum hinter dem Asteroidengürtel war er dann etwas entspannter.
Neben den Flugmanövern gibt es in Star Trek Online aber auch noch Bodenmissionen. Zu denen lässt man sich in dem MMO mit vier anderen Kapitänen runterbeamen. Findet man niemanden, der mit einem auf Erkundungstour gehen will, nimmt man einfach seine drei Offiziere mit. Das sieht dann ein bisschen aus wie ein Trekkie-Treffen in Second Life, entwickelt sich aber recht schnell zu einem actiongeladenen Run'n'Gun-Spektakel. Die Waffe, die uns dabei zur Verfügung steht, ist eine Phaser-Pistole, mit der sich schon Captain Kirk die Bahn freischoss.
Die Missionen sind, das erzählt und Zinkievich, an die Filme und Fernsehserien angelehnt, als Schauplätze soll es sowohl bekannte als auch völlig neue Territorien zu erforschen geben. Natürlich wird auch jedes Schiff mit Warpantrieb richtig Gas geben können - eine Präsentation des Extraschubs gab es allerdings noch nicht zu sehen. Nur noch eine große Raumstation. Die lässt sich ansteuern, um beschädigte Raumschiffe zu reparieren und wieder flottzumachen. Und dort sollen wir auch mit all den anderen Raumschiffkapitänen, den anderen Spielern, chatten können. Auch wenn wir jetzt schon ein bisschen Weltraumluft schnuppern durften, Star Trek Online erscheint erst 2010.
Auf ein Star-Trek-MMO habe ich eigentlich schon lange gewartet und Raumschiffkapitän wollte ich ohnehin schon immer werden.
Star Trek Online - Review [16]
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Kommentare
Wer sich gerne mal neues Material zu Star Trek Online anschauen möchte sollte hier klicken: http://www.youtube.com/watch?v=RD-nuHDc7W0 Schließlich hat sich in der Zwischenzeit auch einiges an der Grafik geändert. Der Trailer ist im Moment leider nur in einer abgefilmten Version verfügbar.
Ja, man wird sie nur (in einem bestimmten Rahmen) farblich verändern können. Also die Schiffe werden nicht vollkommen verhunzt werden, was auch gut so ist. Ne Enterprise in pink wirds also nicht geben.

Anfangs war ich ja noch sehr skeptisch, was den Wandel des Spiels angeht. Dass jeder sein eigener Captain ist, hat mir zuerst nicht so gefallen - hätte lieber mit einer echten Crew zusammen ein einziges Schiff gesteuert - aber das wäre sicher bei der breiten Masse dann auch nciht so gut angekommen. Also ich kann inzwischen damit leben. Klingt ja auch bisher sehr gelungen, was man so davon lesen und sehen kann.
Ich hoffe, dass in erweiterungen dann später auch noch andere Fraktionen spielbar sind. Würde schon lieber mit nem Borgkubus durch die Gegend kurven und das Universum versklaven.
Ich hoffe nur, dass die Raumschiffe auch wirklich alle Sinn machen und am Ende nicht jeder mit dem gleichen Modell unterwegs ist, weil es einfach das Beste ist. In bisherigen Spielen war leider mein Lieblingsschiff (die Defiant-Klasse) eins der schwächsten, obwohl es normalerweise als schwer bewaffnetes Kriegsschiff kontruiert wurde und eine ganz gute Figur machen müsste. Hat in Spielen leider kaum einen der Vorteile bekommen, die es tatsächlich hat.
Aber was noch wichtiger ist: Hoffe, dass Cryptic auch die vielen Möglichkeiten nutzt, die diese Vorlage bietet. Da wäre so vieles möglich - Zeitreisen, um die anderen Epochen in einzelnen Missionen (oder auch einem kompletten Addon) zu besuchen. Bekannte Charaktere treffen, an riesigen Weltraumschlachten teilnehmen, diplomatische Missionen, Forschung, Handel, Schmuggel, Piraterie, usw...
Inzwischen freue ich mich richtig auf das Spiel. Hoffentlich bieten sie auch einen Lifetime-Account an wie bei Champions Online. Da würd ich sofort zugreifen.
Stand mal wo, man soll die Raumschiffe nach eigenem gusto Einfärben können.
Schön das Cryptic berücksichtigt was mit Romulus in der original Zeitlinie passiert ist (Ich hoffe doch Vulcan existiert noch?)
Aber wie ist das gemeint von wegen Schiffe anpassen? Darf man sich das selbst gestalten ähnlich dem "Minispiel" das es mal auf ZIP gab? glaube hieß Star Trek: Starship Creator
Ich freu mich drauf! Hört sich alles sehr gut an