24.08.2009 - Kristina Rothe
Beim letzten Besuch bei The Saboteur gab es einen ersten Blick auf zwei Missionen zu erhaschen: „The Escape" und „The Big Gun". Zu dem Zeitpunkt bewegte sich der Held Sean Devlin noch etwas hektisch durch die Gegend und es fehlte auch die Sprachausgabe. Dennoch konnten wir schon mal ein Eindruck von der Geschichte und Ästhetik gewinnen. Die Verbindung zwischen Besetzung, Hoffnung und dem Farbschema für das Paris der 40er-Jahre wurde eindrucksvoll demonstriert. Auch wurde die Mischung aus geschicktem Anschleichen und Sabotieren ebenso gezeigt wie Action mit kinotauglichen Explosionen, zum Beispiel wenn ein Zeppelin brennend vom Himmel fällt.
Bei The Saboteur wurde viel wert auf historische Richtigkeit gelegt. Dennoch entschieden sich die Entwickler für die Integration einiger nicht ganz zeitgemäßer Elemente. Die Zeppeline beispielsweise wurden in jenen Jahren nicht mehr eingesetzt, bieten aber natürlich hervorragende Ziele für die ebenfalls nicht ganz so verbreiteten Raketenwerfer. Auch einige der gegnerischen Einheiten sind fiktiv, tragen aber zu mehr Spannung und Action bei. Die Integration dieser Elemente führt dank ihrer Ausgestaltung jedoch nicht zu Unstimmigkeiten, sondern ist der Spannungskurve eher förderlich.
Auf der gamescom waren nunmehr die zuvor genannten Missionen auch anspielbar und zusätzlich wurde eine dritte Mission gezeigt, deren Schauplätze ein Bahnhof, eine ereignisreiche Bahnfahrt und eine Gleisbrücke sind. Erstmals war auch die Sprachausgabe der englischen Fassung implementiert, bei der vor allem die mäßigen Sprecher für die deutschen Beteiligten auffallen. An manchen Punkten avancieren die Untertitel zur absoluten Notwendigkeit, um überhaupt den Text zu verstehen. Immerhin wissen wir aber nun, wie Sean und seine schöne Komplizin Skylar klingen.
Viel wichtiger ist jedoch das Spielgefühl. Die Steuerung von Sean fühlt sehr natürlich an, sei es beim Laufen, Springen oder Deckungsuchen. Die Tastenbelegung bedarf kurzer Erläuterung und Eingewöhnung, erweist sich aber schon nach kurzer Zeit als komfortable Lösung, die ganzen Handlungsmöglichkeiten unterzubringen und den Spieler trotzdem stets zu fordern.
Wie im vergangenen Preview bereits ausgeführt, hat der Spieler die Wahl zwischen heimtückischem Angriff und fröhlichem Drauflosballern, so es sich um einzelne Gegner handelt. Interessant ist die Handhabung des Zielens, das auf den Konsolen mit dem rechten Stick, also über die Kamera, erfolgt. Hier ist auf jeden Fall Übung gefragt, denn ein automatisches Arretieren gibt es ebenso wenig wie eine „Magnetfunktion", bei der das Fadenkreuz automatisch am Gegner haften bleibt. Die PS3-Version war etwas zu lebhaft bei der Steuerung des Visiers, wodurch punktgenaue Schüsse nur schwer möglich waren - das Fadenkreuz rutschte einfach am Ziel vorbei, egal, wie sanft der Stick angetippt wurde. weiter...
The Saboteur ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass auch ein bereits ausgelutschter Kontext anders und interessant bearbeitet werden kann.
The Saboteur - Patch v1.03 Beta
13.05.2012
Diverse Hardware-Probleme behoben
Parkour-Special - Jump'n'Run mal anders
Es wird akrobatisch [0]
13.01.2012
Erfolge / Achievements
31.01.2010
Allgemeine Tipps & Tricks [3]
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Kommentare
Geiles Game!
@Aeris
Mir ist schon bewußt, wer hier die Entscheidung trifft.
Mit "verdienen", waren halt die Steuern gemeint, die man ja bei jedem Kauf an den Staat abführt.
Hab mich da vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt!
MfG
Ohne wirklich viel verraten zu wollen: Import aus z.B. UK macht wirklich Sinn, da nur die deutsch lokalisierte Fassung entschaerft ist (Swastikas werden ersetzt durch Kreuze und das mit dem Blut muss wohl auch noch geklaert werden).
Was die Synchro betrifft: wie bereits gesagt, das betrifft erstmal nur die deutschen Stimmen in der Englischen Fassung. Um das ganze Spiel realistisch zu halten, sprechen die Leute tatsaechlich in ihrer Sprache und nicht alle auf Englisch. Leider sind die Deutschen dabei irgendwie ... nicht ganz so gut getroffen worden. Wie wohl das Franzoesisch ist?
Wie dem auch sei, die Entwickler wissen um das Problem und haben sich das fuer die Zukunft hinter die Ohren geschrieben, da mehr darauf zu achten.
Ookami: die Entscheidung ueber das Kuerzen oder Entschaerfen liegt uebrigens weder bei EA noch bei Pandemic, sondern hat einfach was mit der USK zu tun. Ihr muesst doch schon allein die Debatte bedenken, Action-Spiele ganz zu verbieten...
@Voodjin
*hust* Import *hust*
Wenn man hier in der BRD kein Geld mit den Gamern verdienen möchte, ist es nicht mein Problem.
Gibt genug Händler im Ausland, die sich über meine €s freuen.
MfG
Langsam aber sicher, verliere ich die Hoffnung, dass das Spiel je meine Festplatte erreichen wird...
Grund ist dieser Satz:
Das geht mir so dermassen auf die Nerven. In diesem Spiel geht es um die Nazis und um den zweiten Weltkrieg, wieso muss alles den in Deutschland gleich verändert werden? Muss man sich heute noch für die Taten anderer vor über 50 Jahren schämen? Ich hab da kein Bock zu. Spiele sind Kunst und wurden auch als Solche hierzulande anerkannt. Also was soll der Mist?
Und das die Snychro für den ***** ist, animiert mich auch nicht gerade zum Kauf. Ich bin aber schon gespannt, mit was man sich hierzulande als Gegner rumschlagen wird. Cyborgs? Al Kaida? Böse Banditen? Schwachsinn...
Freu mich auf das Spiel!
sieht sehr schön aus ich denke auch das ich es mir holen werden
bestimmt schön zu spielen
Kinta: wie gesagt, es ist nur die englische Fassung gewesen, in der die Deutschen aber auch "deutsch" geredet haben. Vielleicht aendert sich das ja fuer die Lokalisierung (irgendwie zweifel ich aber daran
)
Dieser schlimme Satz, der soviele Pre- und Reviews schmückt, bezüglich der deutschen Synchro, der hinterlässt immer so einen bitteren Beigeschmack.
Ansonsten aber toll, kann das Spiel kaum erwarten.
Kinta