22.08.2009 - Andreas Philipp
Angesiedelt ist Hellion im finsteren Mittelalter, konkreter im 13. Jahrhundert. Ihr übernehmt die Rolle eines Ritters der heiligen Inquisition. Allerdings nicht über einen normalen Ritter, sondern eher eine Art Geheimagent für ganz spezielle Fälle. Die Geschichte rund um Dämonen, Religion, Intrigen und Machtkämpfe soll einige interessante Wendungen bieten, um den Spieler bei der Stange zu halten.
Insgesamt erwarten euch rund zehn verschiedene Schauplätze im mittelalterlichen Europa, das so authentisch wie möglich umgesetzt werden soll. Auf der visuellen Seite dient dazu die aktuelleste Version der Unreal-Engine, die speziell bei den Architekturen und im Effektbereich einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Die Entwickler haben sich zudem nicht gescheut, historische Umgebungen und Gebäude korrekt nachzubauen.
Neben der Handlung ist First-Person-Action angesagt. Stilecht arbeitet ihr mit Dolchen, Schwertern, Pfeil und Bogen oder Armbrust. Dabei werden die Waffenfähigkeiten abhängig von der Nutzung im Verlauf des Spiels aufgewertet. Wer immer mit dem Schwert kämpft, wird irgendwann zum Schwertmeister. Ein Charakter- oder Fertigkeitensystem gibt es dabei allerdings nicht, dafür stehen euch nach und nach neue Möglichkeiten zur Verfügung.
So erhaltet ihr beispielsweise andere Munitionstypen für die Schusswaffen, wie beispielsweise Feuerpfeile oder geweihte Bolzen. Zudem könnt ihr Waffen mit religiösen Symbolen versehen und damit wirksamer gegen Dämonen vorgehen. Das funktioniert übrigens auch bei den Exorzismen, die bei häufiger Nutzung effektiver werden oder gar gegen mehrere Gegner gleichzeitig eingesetzt werden können.
Besagte Exorzismen dienen quasi als Ersatz für Magie. Diese werden bei Kämpfen durchaus taktisch eingesetzt. Trefft ihr beispielsweise auf einen Besessenen, so müsst ihr zuerst den Dämon aus ihm austreiben. Da Dämonen aber nicht physisch sind, könnt ihr ihn nicht einfach töten, sondern müsst ihm zunächst mit einem weiteren Exorzismus eine physische Gestalt geben oder aber direkt in die Hölle verbannen. Das ist allerdings nicht so einfach, denn ein ausgetriebener Dämon wird schnellstens versuchen, einen neuen und möglichst stärkeren Wirt zu finden, um euch erneut an den Kragen zu gehen.
Das Kampfsystem ist von der Steuerung her relativ simpel, erfordert aber gute Positionierung und Timing. Mit dem rechten Trigger attackiert ihr, mit dem linken wehrt ihr ab. Das aber möglichst im richtigen Zeitpunkt, ein Dauerblocken funktioniert nicht. Angriff und Parade sind der Schlüssel zum Erfolg. Zudem sind die Gegner immer etwa gleichstark, sodass Kämpfe gegen mehrere Gegner nahezu aussichtslos sind. Die Entwickler wollen die Nahkämpfe so realistisch wie möglich gestalten. Schlussendlich gibt es auch noch Finishing Moves, die mit einer rabiaten Zwischensequenz belohnt werden. weiter...
Hellion: Mystery of the Inquisition
17.04.2009
Offizielle Webseite jetzt online
Hellion: Mystery of the Inquisition
24.03.2009
Dämonenjagd im 13. Jahrhundert [1]
Hellion: Mystery of the Inquisition - Locations Trailer
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Kommentare
Also wenn das Projekt so wird wie The Witcher und Two Worlds, dann kann man sicher etwas gutes erwarten.
Und dann noch von Machern von Reality Pump u. CD Projekt.
Mittelalter, Dämonen und Schwertkampf? Her damit!

Das klingt auf jeden Fall schon mal sehr vielversprechend. Ich packe das Ding mal auf die Watchlist.
Das könnte interessant werden
*vormerk*
Klingt Interresant Mal gucken ob es nen hit wird
Hört sich gut an!
Klingt interessant, sieht gut aus - mal sehen.
cool, ich liebe solche spiele. hoffentlich wird was rechtes draus.