20.08.2009 - Hans Schneeweiss
„Nach dem ersten Teil bekamen wir von den Spielern viele Ideen und Verbesserungsvorschläge", sagt Bernd. „Da haben wir uns hingesetzt, genau geschaut, was die Leute wollen, und eine lange Liste gemacht." Ein Kritikpunkt war dabei gleich die Charakter-Erstellung. „Da fragen sich die einen gleich: Muss ich da jetzt 1000 Sachen einstellen? Und wenn man es vereinfacht, sind wieder die Experten beleidigt." Bei der Einstellung der Spielfigurenoptik gibt es nun mehr Freiheit. Hat man sich einmal für einen Archetypen entschieden, können dessen Haare, Gesicht und Körper nach Belieben verändert werden. Und für die Experten gibt es eigens den Expertenmodus, in dem sich auf einer etwas überladenen Seite unzählige Eigenschaften wie Körper, Vor- und Nachteile oder Wissen genauestens justieren lassen. Neue Archetypen sind etwa die Geoden, in Aventurien selten vorkommende Druiden der Zwerge, oder die Gjalskerländer, zähe harte Barbaren.
Am Fluss der Zeit spielt 23 Jahre vor den Ereignissen des ersten Drakensang-Teils. „Das Spiel ist in einer ähnlichen Gegend wie Teil eins angesiedelt", sagt Bernd. „Neu ist allerdings, dass die Spielfigur nicht an eine bestimmte Gegend gebunden ist, sondern mit dem Schiff den Fluss stromabwärts fährt und an verschiedenen Punkten anlegt." Damit wird das oft mühsame und lange Zurücklaufen zum Haus, in dem man noch in Teil eins seine gesammelten Gegenstände hortete, geschickt umgangen, denn auf dem Schiff hat die Spielfigur ohnehin immer alles mit dabei. Und weil der Große Fluss durch ganz Aventurien fließt, was man auf der schönen Relief-Landkarte auch begutachten kann, kommt man automatisch an immer neue Orte.
Seinen Ausgangspunkt nimmt das Spiel im Hafen von Ferdok, auf einem Schiff befinden sich ein junger Lehrling und ein Zwerg. Der Lehrling ist der Spielcharakter und gerade auf dem Weg zu seiner Abschlussprüfung. Der Zwerg ist ein alter Bekannter: Forgrimm. Der nimmt uns nun mit auf eine Schiffsreise den Großen Fluss entlang in die Stadt Nadoret. Um den Fluss ranken sich viele mythische Legenden. Mit jedem Ort, den wir mit der Spielfigur dabei besuchen, verändert sich seine Sicht auf die Dinge. Je nach Charakterwahl ist natürlich die Ausbildung unterschiedlich und es ergeben sich neue Möglichkeiten und Questreihen.
Quest Nummer eins wird uns vom Kapitän unseres Schiffes gestellt. Daher gehen wir von Bord und laufen auf das in der Karte links oben eingeblendete Fragezeichen zu. Eine Gruppe Männer unterhält sich dort. Aber als wir näher kommen, schweigen sie. „Willst du uns etwa belauschen?" steht auf dem Bildschirm, ein Zwerg schaut uns grimmig an. Hören können wir noch nichts, die Tonaufnahmen - die alleine haben die Länge von sechs Spielfilmen - werden erst nächste Woche von Schauspielern gesprochen. Da bricht Bernd das Spiel ab und erzählt uns lieber noch ein paar Neuigkeiten über den Titel: „Unzählige neue Gegner, Waffen und Rüstungen erwarten euch dort . Eine weitere Neuerung sind die Mirakel: Geweihte der zwölf aventurischen Hauptgottheiten können göttliche Eingriffe herbeirufen." weiter...
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Kommentare
Drakensang hat mich noch nie überzeugt...des wird sich bei dem Titel auch nicht ändern
Wow, scheint wieder sehr gut zu werden, wie der erste Teil auch schon
und ganz nebenbei: Die Grafik kann sich jetzt auf jeden Fall sehen lassen, sehr hübsch!
Ich bin schon heiss wie Frittenfett. Zu schade, dass Drakensang keinen Wiederspielwert hat. 1x durch hat man alles gesehen und gemacht. Das scheint beim Nachfolger ja zum Glück anders zu werden.
Das Fazit haut einen echt um, na Gameswelt...sprachlos?

Wieso habe ich mir Teil 1 bis heute nicht gekauft???
Das wird demnächst nachgeholt.