Auch visuell stehen die Charaktere deutlich im Vordergrund. Dialoge laufen in schicken Kameraperspektiven ab. Die Gesichtsanimationen wirken zwar noch ein wenig steif, lassen aber durchaus die Stimmung des virtuellen Gegenübers durchblicken. Die Gesichter besitzen markante Züge, jeder Charakter hat so seine Besonderheiten. Rüstung und Kleidung werden mit enorm viel Liebe zum Detail dargestellt. Ob sexy Magierin, die tiefe Einblicke gewährt, vor Metall strotzender Krieger oder mit Leder ausstaffierter Schurke - das sieht alles prächtig aus und weitaus besser als bei der noch recht rauen Version, die uns im Februar vorgeführt wurde. Bei den Gegnern lässt Bioware nicht weniger Fantasie spielen.
40 bis 80 Stunden soll das Vergnügen beim einmaligen Durchspielen in Anspruch nehmen, je nachdem, wie detailliert der Spieler die Welt erkundet. Denn natürlich gibt es nicht nur die Haupthandlung, sondern ebenso reichlich Nebenschauplätze für Abenteuer und Entdeckungen. Dank der Entscheidungsmöglichkeiten und unterschiedlichen „origins" wird reichlich Motivation geboten, einen zweiten oder dritten Anlauf zu unternehmen - vielleicht sogar noch mehr. Man darf gespannt sein, wie tief die Auswirkungen und Konsequenzen wirklich gehen und inwieweit sich die eigentliche Hintergrundgeschichte tatsächlich auf verschiedenen Bahnen bewegen wird.
Nach der Präsentation durften wir selbst Hand anlegen und uns im Kampf mit einem Dämon messen. Dabei waren wir besonders gespannt auf die Steuerung der Xbox 360. Fantasy-Rollenspiele bieten üblicherweise eine Menge an Charakterfähigkeiten, womit ein Controller schnell mal überfordert ist. „Work in Progress", sagten uns die Entwickler und drückten uns den Controller in die schweißnassen Pfötchen. Die Steuerung entpuppte sich dann auch als recht komplex, aber mit etwas Eingewöhnung und ein paar noch zu optimierenden Abstrichen in der B-Note gut zu handhaben.
So schaltet ihr mit den Schultertasten durch die Charaktere, das Steuerkreuz dient zur Zielauswahl, egal, ob Freund oder Feind. Mit dem linken Trigger schaltet ihr durch die Skill-Menüs, die jeweils aus drei Fähigkeiten bestehen, die per Aktionstaste aktiviert werden können. Der rechte Trigger pausiert das Spiel und öffnet ein Radialmenü, in welchem ein ganzer Batzen Optionen zur Verfügung steht, wie Zugriff auf die Talente und Zauber, Heiltränke oder ein zweites Waffenset. Nicht selbst gesteuerte Charaktere werden von der KI übernommen und leisten, zumindest auf den ersten Blick, recht ordentliche Arbeit. Effektiver dürfte es natürlich dennoch sein, wenn der Spieler sich intensiver einmischt und Kommandos gibt.
Im Kampf ging es heftig zur Sache und gleich der erste Versuch endete in einem Debakel. Die Fähigkeiten der Charaktere richtig und taktisch klug einzusetzen, ist essenziell, denn Dragon Age ist sicherlich kein Hack'n'Slay-Spektakel. Machte der Dämon beim ersten Versuch noch Kleinholz aus unserer Abenteurertruppe, so sah das beim zweiten Anlauf schon ganz anders aus. Die Kämpfer nach vorn, die Magierin auf Distanz und den Schurken hinter den Gegner, dazu die Magierin mehr mit Heilen als mit Zaubern beschäftigt, dazwischen noch ein schneller Notfallheiltrank oder ein Vereisungszauber und schon reduzierte sich der Lebensbalken unseres Gegners immens - bis zum verdienten Sieg. Natürlich inklusive reichlich Beute nach dem Plündern des Gefallenen und einer schicken Zwischensequenz.
Wo wir gerade beim Thema Beute sind: Nach dem Kampf nutzten wir die Gelegenheit, ins Inventar und die sonstigen praktischen Helferlein zu spähen. Eure Abenteurergruppe verfügt über ein gemeinsames Inventar, was natürlich praktisch ist, um sich mühsame Übergaben zwischen den Charakteren zu sparen. Ansonsten eigentlich alles Standard: die obligatorische „Anziehpuppe" sowie die große Tasche mit verschiedenen Filtern, zum Beispiel nach Waffen, Rüstungen oder Schmuck. Praktisch ist auch, dass ihr zwei verschiedene Ausrüstungssets anlegen, diese speichern und im Kampf per Tastendruck aktivieren könnt. Weiterhin wird all das geboten, was der gemeine Held so braucht - das Questjournal mit Filtern nach offenen und erledigten Aufgaben ebenso wie die Übersichtskarte oder die Liste der Errungenschaften.
Wer noch mehr über Dragon Age erfahren will, sollte übrigens unbedingt in unser Interview mit Bioware-Mitgründer Gerg Zeschuk reinschnuppern. weiter...
So langsam nimmt Dragon Age richtig Fahrt auf und alles spricht dafür, dass es ein typisches und damit hochwertiges Bioware-Rollenspiel wird. Die Jungs aus Kanada haben das Genre offenbar einfach im Blut.
Dragon Age: Origins – Awakening - Review [9]
Nach einigen DLC-Inhalten liefert Bioware nun die erste vollwertige Erweiterung. Was taugt der Ausflug ins Arltum Amaranthine?
Dragon Age: Origins - Patch v1.05
27.11.2011
Neues Update zum Rollenspiel
Dragon Age: Origins - Chroniken von Coldramar Mod v1.00
17.10.2011
Umfangreiche Modifikation veröffentlicht [3]
Dragon Age: Origins - Patch v1.04
20.07.2010
Viertes Update veröffentlicht
Dragon Age: Dawn of the Seeker - BTS Trailer
Blick hinter die Kulissen des Films
23.01.2012
Trophäen / Trophies
30.10.2011
Erfolge / Achievements
15.11.2009
Allgemeine Tipps & Tricks [1]
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Kommentare
oh mein Gott, freu ich mich
Owja! Sieht nach einem echt geilen Rollenspiel aus. Sollte man doch mal im Auge behalten.
Jo,Dragon Age kann kommen!
ups
Ja scheinbar.Man merkt das ich damals noch jung war und das nur noch halb im Gedächtniss hatte
Triple Fail?
Nein, gefährliches Halbwissen
1. Bioware hat nichts lizenziert. Die Rechte an NWN liegen bei Atari, nicht bei Bioware.
2. Bioware hat nichts den Bach runtergehen lassen. Die Rechte an "Baldur's Gate" lagen damals bei Interplay, heute bei Atari. Bioware kann nichts für die "Dark Alliance"-Serie.
3. Bioware hat nichts mit Planescape zu tun. Das war von Black Isle.
Triple Fail?
Viel wieder gut zu machen
Nachdem Bioware für mich unverständlich tolle Titel wie NWN an Fremdfirmen lizensiert hat oder andere gute Serien komplett den Bach runtergehen lies(Baldurs Gate, Planescape)erwarte ich jetzt einen Knaller.Mit Baldurs Gate began mein Interresse an RPGs auf dem PC und da langsam aber sicher ECHTE RGPs wieder verschwinden und immer öfter Drecksspielen ohne Story/Herz weichen müssen ist das langsam meine letzte Hoffnung.Allerdings wird mein PC das nicht schaffen, schnief.Bin gespannt wie die Controlersteuerung umgesetzt wird, das es gut gehen kann zeigte Mass Effect.
bioware rockt
yo, auf das game freue ich mich am meisten, dragon age: origins ist mein favorit 2009. bioware hats echt drauf, habe so ziemlich alle ihre rollenspiele gekauft, und das hier wird auch gekauft. geiles game. freue mich auch auf mass effect 2, aber dragon age: origins macht mich mehr scharf.
mfg
Deine Wertungen widersprechen dir aber
Geht ja nicht um die Wertung, sondern meinen ganz privaten persönlichen Geschmack
Deine Wertungen widersprechen dir aber
Für mich war ME eins der schwächsten RPGs von Bioware. Es war gut, sehr gut sogar, aber írgendwie fehlte mir was. KoToR2 von Obsidian fand ich recht enttäuschend, war quasi nur ein Aufguss von KoToR mit etwas veränderter Story, aber da kann Bioware ja nix zu. Dragon Age wird sicher nen interessantes Ding, aber ehrlich gesagt bin ich wesentlich gespannter auf ME2 und The Old Republic.
kotor ist fast unbesiegbar!
Aber die Story trennt ganze Stargates hinter Wurmlöchern. Und hätte Mass Effect ein bischen mehr Rollenspieltechnische möglichkeiten würde es beide Kotor1 und 2 an die Wand klatschen. Und das mindestens 25mal.
jaja
kotor 1 ist auch besser als kotor 2
naja beide sind geil
aber die kotorspiele waren bis jetzt einer der besten spiele die ich jemals gespielt habe
und ich weiss nicht ob DAO das toppen kann
mass effect war auch gut , aber halt noch ganze stargates(wie du so schön sagst)hinter kotor
Ungeschnitten
Sehr gut!
Jetzt bleib nur noch zu hoffen, dass die deutsche Synchro hervorragend in Szene gesetzt wird.
Aber egal ob deutsch oder englisch, für mich ist der Titel ein Pflichtkauf.
Arg,sry. Bezog sich auf ME1...korrektur /signed
.
nüscht ... hat eine ab18 er Wertung bekommen.
Und bevor jemand klugscheißen will:
Es wurde NICHTS geschnitten und das Spiel bekam eine 18er-Wertung.
(nicht, dass jemand kommt und sagt "Uäh 18er-Wertung bedeutet aber nicht automatisch uncut!")