24.04.2009 - Felix Rick
Im Großen und Ganzen ist Virtua Tennis 2009 seinem Vorgänger sehr ähnlich. Noch immer gibt es den World-Tour-Modus, wo ihr einen Spieler erstellt und diesen dann zur Nummer eins der Weltrangliste befördert. Dies kann nur klappen, wenn ihr Woche für Woche erfolgreich Turniere absolviert, trainiert und euch in kleinen Minispielen verbessert. Über den globalen Übersichtsbildschirm könnt ihr sehen, wo welche Turniere ausgetragen werden. Unterschied zum Vorgänger ist, dass ihr nicht erst auf Platz 300 der Weltrangliste, sondern gleich von Platz 100 startet. Dementsprechend bringt ein Erfolg bei einem Turnier keinen großen Ranglistensprung. In der Regel steigt man anfangs pro erfolgreich absolvierten Event einen Platz auf. In den Turnieren des Karrieremodus ist es jetzt auch so, dass ihr nicht nur gegen schlechte Versionen von Federer und Co. antretet, sondern gegen unbekannte Nobodys.
Da nicht jede Woche ein passendes Turnier stattfindet, ist es wichtig zu trainieren, um sich zu verbessern. Dies kann man durch Minispiele, welche drei verschiedene Kategorien eures Spiels verbessern, wie zum Beispiel die Technik oder die Grundlinienschläge. Im Vergleich zu Teil drei wurde das System allerdings vereinfacht. Im Vorgänger konnte man, je nachdem wie man eines der Spielchen absolviert hat, genau sehen, ob sich die Vorhand mehr verbessert hat als die Rückhand. Die Aufteilung der Kategorien in einzelne Schläge fällt nun allerdings komplett weg.
Erreicht ihr in einer Kategorie ein neues Level, schaltet ihr meistens etwas frei. Wie zum Beispiel eine neue Ausrichtung der Spielweise. So kann man sich dann auf Serve & Volley oder eine besonders starke Vorhand spezialisieren.
Als Coach geht euch Tim Henman zur Hand, mit dem man bestimmte Schläge und Situationen trainieren kann. Da man sich aber ohnehin generell in nur drei Kategorien verbessert, sind Aufgaben wie „Gewinne den Ballwechsel mit einer Vorhand" nicht mehr ganz so belohnend wie beim alten System, wo sich dann natürlich auch hauptsächlich die Vorhand verbessert hat.
Wichtig ist, dass man seine Ausdauer im Auge behält. Jedes Training, Match und Turnier, sorgt dafür, dass der Ausdauerbalken sich immer mehr verringert. Passt man mal nicht auf und versäumt es, eine Pause einzulegen, kann es schon passieren, dass das virtuelle Alter Ego für mehrere Wochen Zwangspause machen muss.
Im Gegensatz zur Top-Spin-Serie, die sich in Richtung Tennissimulation entwickelt hat, setzt Virtua Tennis seit eh und je auf schnellen Spielhallenspaß. Gerade Teil drei wirkte im Vergleich zur Konkurrenz wie der Roadrunner mit Lichtgeschwindigkeits-Add-on. Auch Teil vier setzt auf einen schnellen und leichten Einstieg. Allerdings ist der neueste Teil um einiges langsamer als der Vorgänger. Harte Bälle fliegen bei weitem nicht mehr so rasant und druckvoll über das Netz wie bei Virtua Tennis 3. Dementsprechend wurden auch die Bewegungen angepasst, sodass man weniger Hechtmanöver zu sehen bekommt.
Der Einzelspielermodus ist ja schön und gut, aber am meisten Spaß macht natürlich der Multiplayer. Als Spielerauswahl haben es rund 20 Profis in das Spiel geschafft. Hier die komplette Liste:
|
Männer |
Frauen |
Außerdem gibt es noch drei bis vier freischaltbare Spieler. In der PS3-Version wurde die unsinnige Sixaxis-Steuerung des Vorgängers zum Glück ganz gestrichen und es gibt endlich auch einen Online-Modus.
Grafisch hat sich bis auf ein paar kleine Details nicht so viel getan. Die Spieler sehen in den Zwischensequenzen leider immer noch aus wie Plastik-Zombies. weiter...
Auch wenn sich das nach viel Gemecker anhört, so ist Virtua Tennis 2009 immer noch ein spaßiger Titel, der sich recht gut spielt und genau das Richtige ist für ’ne schnelle Mehrspieler-Partie zwischendurch.
Virtua Tennis 2009 - Live Action Motion Plus Trailer
So funktioniert's mit Wii MotionPlus
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Top Spin???
Top Spin ist doch schon seit dem ersten Teil für mich der größte Schrott den es gibt, was ist da realistisch? Die Figur steht in einer Ecke, Ball geht in die andere Ecke du brauchst ein bißchen laufen und dann nur drücken und schon rennt die Figur automatisch den Rest und erwischt den Ball dann irgendwie und bekommt ihn auch noch rüber. Was ist daran realistisch? Habe mal einen Ballwechsel 10 min. gehabt weil sie immer alle Bälle bekommen haben obwohl die Spieler in realität niemals den Ball erwischt hätten (nicht mal mit nem Turbo im A.....) *g* und wie die Bälle fliegen... so langsam dass man einschläft, aufwacht und dann retournieren kann. Virtua Tennis hat in Sachen Spielmechanik mehr Realismus.
Das mit Abstand beste Spiel ist immer noch Roland Garros von Smash Court Tennis (war 2005 auf PS2) für die damaligen Verhältnisse wegen Grafik und Spielmechanik war es das beste.
bin gleicher meinung- die grafik ist auch etwas besser.
und das gameplay spricht mich mehr an.
Also mir is die Top Spin Serie viel lieber. Ist zwar auch noch nicht das, was ich unter einer richtigen Tennissimulation verstehe, aber es kommt schon recht nah ran. Virtua Tennis war mir schon immer zu simpel.
aber das wird noch etwas dauern
Steht nicht auf meiner Einkaufsliste.
Vielleicht meint er ein Tennis-Game mit der Cry Engine 3 oder so..
Also ich weiss ja nicht was du hast aber Virtua Tennis ist def. das grafisch schönste Tennisspiel das es zur Zeit gibt. Klar, kleinere Mängel gibt es, wie das SPieler keine Laufspuren hinterlassen aber im Großen und Ganzen sieht das SPiel dennoch sehr gut aus. Auch im Jahre 2009.
allein schon wegen der drecksgrafik würd ich das spiel nicht spielen...warum rüst ich denn ständig meinen rechner auf? bestimmt nicht wegen solchen uninnovativen spielen...wir sind bald im jahre 2010 und hier wird uns eine 2003 grafik geliefert, lächerlich. optik ist die halbe miete.