10.02.2009 - Andreas Philipp
Am 10. März geht die mittlerweile zehnte kostenlose Erweiterung in die Start- beziehungsweise Wurmlöcher. Unter dem Namen EVE Online: Apocrypha soll die bisher umfangreichste Erweiterung des EVE-Universums geboten werden. Parallel zur Veröffentlichung per kostenlosen Download wird CCP nach langer Zeit auch wieder eine Retail-Version für die Ladenregale anbieten. Natürlich wird diese Version einige Extra-Goodies enthalten. Immerhin ist die Download-Variante kostenlos und ein entsprechender Mehrwert muss her.
Dickster Brocken: Das Spiel erhält eine rund 46-prozentige Vergrößerung in Form von etwa 2.500 neuen Systemen. Diese werden nicht linear in die alte Spielwelt integriert, sondern sind nur durch Wurmlöcher erreichbar. Die Wurmlöcher tauchen allerdings zufällig auf, sind nur einige Tage verfügbar und die Zahl der Schiffe, die durch ein Wurmloch fliegen können, ist, basierend auf der Masse der Schiffe, begrenzt. Diese neuen Durchgänge in schöne neue Welten wollen freilich von den Spielern erst mal per Sonde entdeckt werden.

Damit der Ausflug durch die Wurmlöcher auch ihren Sinn hat, spendiert CCP den angehenden Weltraumpiloten eine komplett neue Schiffsklasse. Tech-3 ist angesagt - Veteranen bekommen dabei sofort feuchte Augen. Die Schiffe haben es in sich. CCP führt ein modulares System ein, bei dem Schiffe aus bis zu fünf Rumpfkomponenten zusammengetackert werden können. Pro Rasse sollen über 3.000 Kombinationsmöglichkeiten auf der Liste stehen. Damit geht CCP den wichtigen Schritt zur Individualisierung, denn die Spieler haben damit die Möglichkeit, ihre fliegenden Untersätze noch mehr den eigenen Vorlieben und taktischen Wünschen anzupassen und sich dabei auch visuell von anderen Schiffen zu unterscheiden.
Die Komponenten für die Raumschiffbauteile erhaltet ihr in den neuen Systemen. Dort warten nicht nur neue Ressourcen, sondern auch Ruinen von Bauwerken älterer Rassen sowie neue NPCs. Diese erhalten gegenüber dem bisherigen Kanonenfutter eine komplett neue KI, die sich am Verhalten von Spielern im PvP orientieren soll. Damit sollen zum einen auch Veteranen eine passende Herausforderung finden, aber gleichzeitig soll Einsteigern der Zugang zum PvP-Spiel erleichtert werden. Hinzu kommen sechs Schwierigkeitsgrade der neuen Systeme, sodass hier ebenfalls passende Herausforderungen gefunden werden können.
Neue Module wird es in Apocrypha noch nicht geben, also müsst ihr die schicken neuen Schiffe noch mit den alten Komponenten bestücken. Doch das nächste Add-on ist sicher nicht weit entfernt. Der Aspekt „Kolonisierung in Wurmlochgebieten" drängt sich auf, wird aber fürs Erste noch nicht umgesetzt. Was aber erfahrene Spieler kaum daran hindern wird, sich logistische Wege auszudenken, um sich in den neuen Systemen festzusetzen. Wer EVE kennt, der kennt auch den Einfallsreichtum der Veteranen und die rege Politik.
Im PvE-Bereich wird weiter aufgerüstet. Neben den üblichen bekannten Einzelmissionen sollen nun epische Missionsstränge das Geschehen abrunden. Komplette Storys aus bis zu 60 Einzelmissionen stehen auf dem Programm, wobei ein Versagen nicht unbedingt das Ende bedeutet, sondern sich damit neue Handlungsstränge im Missionsverlauf eröffnen. Am anderen Ende wird weiter am Tutorial geschraubt, um Einsteiger nicht hoffnungslos mit dem komplexen Spiel zu überfordern.
Neben dem Update des Spiels selbst steht zum Release ein Ausbau der Server-Hardware an. Es wird zudem weiter an der Entlastung von stark besuchten Primärsystemen gearbeitet, unter anderem durch die Möglichkeit, sich in weniger belastete Nachbarsysteme einzuloggen, wenn denn beim Login gar nichts vorangeht. CCP will in diesem Bereich weiterhin mit seinen Partnern Vorreiter bleiben.
Der Client wird komplett auf das neue Grafiksystem umgebaut und nur noch Shader 2.0 unterstützen. Der bisherige Classic-Client entfällt. Dafür gibt es eine Light-Variante mit mehr Drosselmöglichkeiten für Spieler mit älteren Rechenknechten. Der ursprünglich geplante Umstieg auf Shader-3.0-Grafik zum Ende des Jahres wurde mittlerweile nach Befragung der Spieler verworfen. MAC-Besitzer können sich freuen, dass der neue Client sowohl für PC als auch MAC erscheinen wird. weiter...
EVE Online: Incarna - Review [8]
Sprengstoff für die Community: Mit dem eingeführten Item-Shop und den begehbaren Kajüten spaltet CCP die...
EVE Online - Patch v321452 -> v323364
15.12.2011
Update von v321452 auf v323364
EVE Online - Patch v304168 -> v323364
15.12.2011
Update von v304168 auf v323364
07.12.2007
EVE Online - CDIA Files Pilot Orientation Trailer
Ein neuer Pilot und dessen Möglichkeiten
Eve Online: The Second Genesis - Tipps
05.04.2004
Eve Online: The Second Genesis
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Früher hatten die NPC´s die shuttles verkauft aber das wurde nun auch geändert darum ist es schwer welche unter 10k zu bekommen
Die schiffe die es im LP shop gibt sind fractions schiffe die gibt es nicht im markt zu kaufen, die sind nur unter verträge zufinden. Und die schiffe die du für missioen bekommst sind nur fregatten die man in den schulungs stationen bekommt wenn man da die anfangs missioen macht.
Früher hatten die NPC´s die shuttles verkauft aber das wurde nun auch geändert darum ist es schwer welche unter 10k zu bekommen
Stimmt. Auch für Loyalitätspunkte kann man Schiffe bekommen. Aber ich denke, dass macht nicht mal 5% der am Markt gehandelten Schiffe aus. Oder?
Nunja, Schiffe kann man schon von NPC's bekommen. Die sind dann aber einfach der Preis beim erfolgreichen abschliessen bestimmter Missions-gruppen.
Klassisch über das Markfenster oder die Verträge können keine Supercapitals gekauft werden. Dazu zählen Mutterschiffe (Nyx, Wyvern, Hel, Aeon) sowie die Titanen (Ragnarok, Avatar, Leviathan, Erebus). Der Grund: Die Spielmechanik erlaubt es nicht, dass solche Schiffe auf Stationen docken können. Charaktere sind also in diesem Schiff gefangen und sollten sich auf so ein Schiff dementsprechen vorbereiten
Was ich eigentlich sagen wollte ist:
Wenn man ein Schiff am Markt kauft ist es von einem anderen produziert. NPC´s verkaufen keine Schiffe.
Also muss man doch alles selber bauen.
Wenn Du Sie am Markt fertig kaufst hat sich doch jemand anderes gefertigt. Also kein NPC.
Oder was meinst du genau?
Nicht zwingend, andere Schiffe, aknn man, meinem Wissensstand auch fertig kaufen(Ich spiels selbst) einzig von den Titanen weis ich das man diese selbst bauen muss.
Es lohnt sich immer
Du liegts vielleicht mehr hinterher als einige die vor einem Jahr angefangen haben zu spielen, aber das macht nichts. Du musst nicht umbedgint seti anfang an dabei sein um gut zu sein, oder das beste zu haben. Hier ein beispiel;
In EVE Online gibt es eine Schiffart, die bisher und ich glaub auch weiterhin die mächtigste ist, nämlich die Titanen. Jede der vier Rassen hat einen eigenen. Glaub mir, es gibt spieler die sind seit Jahren dabei und haben nochnie einen gesehen
EDIT:
Hier ein link zu jemanden, der die gleiche frage in einer deutschen Fanseite gepostet hat:
www.eve-online.de/forum/showthread.php?t=19222
(zuletzt 48.500),

(Nicht gerade lang her, glaub ich erst seit letztem Sonntag)
Uhm...das war mal so
Seit dem EVE Online Torunament VI ist der Rekord gebrochen
Waren genau 51,675 Spieler, hier nochmal aus eve-online.com kopiert
"51,675 Pilots: 50k PCU Barrier Smashed
Due in large to the Alliance Tournament VI finale this weekend, the PCU (Peak Concurrent User) record was broken the third time this year with 51,675 pilots logging in to the single-shard world that is EVE Online."
Lohnt es sich denn jetzt noch neu in das Spiel einzusteigen oder kommt man da nicht mehr hinterher?
Endlich wird die Ki mal schlauer das Missionen fliegen wurde schon sehr langweilig
Missionen ;)
Hach, was freu ich mich als alter PVEler über die großen Storymissionen
Die jetzigen sind ja eher dürftig..
Instanzen
das hast du falsch verstanden
Instanzen
M.a.W. nun halten in Eve die Instanzen Einzug? Oder habe ich das falsch verstanden ...