23.01.2009 - Andreas Altenheimer
Was assoziieren Anno-Spieler mit ihrer Lieblingsserie? Den Entwicklern nach geht es um den Aufbau einer Siedlung, so wie der Einzelne sie sich wünscht. Der Schwerpunkt mag auf Schönheit oder auf Effizienz liegen: Die Hauptsache ist, dass der Spieler dies selber entscheiden kann. Genau aus diesem Grund wäre Anno 1503 bei einigen Fans nach wie vor sehr beliebt, weil es der bislang komplexeste Teil der Serie ist. Der direkte Nachfolger Anno 1701 hingegen wurde in einigen Bereichen entschlackt, um es Neueinsteigern einfacher zu machen. Related Designs möchte nun mit Anno 1404 den bestmöglichen Kompromiss beider Ansätze ansteuern. Das Ziel ist es, den Anfang so leicht wie Anno 1701 und das Ende komplexer als Anno 1503 zu gestalten.
Das grundlegende Spielprinzip hat sich auf den ersten Blick kaum geändert: Ihr baut ganze Städte mit dem Ziel, möglichst viel Geld zu verdienen und eine große sowie zufriedene Bevölkerungsschicht zu erreichen. Grob gesagt bewerkstelligt ihr dieses Vorhaben durch das Platzieren von Gebäuden und den lukrativen Handel von Waren. Ihr entwickelt dank Kombinationen dieser Elemente ganze Produktionsketten, woraufhin euch immer mehr Bau- und Handelsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
In Anno 1404 besteht eure Siedlung zu Anfang aus einfachen Bauern, die durch das Befriedigen von diversen Bedürfnissen zu Bürgern, anschließend zu Patriziern und zu guter Letzt zu Adeligen aufsteigen können. Ein System dieser Art gab es auch bei den Vorgängerspielen, nur wollen die Entwickler die Bedürfnisse diesmal anders gliedern. Es werde nur noch acht Hauptbedürfnisse geben, die wiederum in verschiedene Subbedürfnisse aufgeteilt seien. Während eure Bewohner also zu Beginn mit irgendeiner Nahrungsforum, zum Beispiel Fisch, zufrieden sind, verlangen sie später ein vielfältigeres Angebot an Futterwaren.
Der Spielverlauf soll letztendlich zum Aufbau von riesigen Metropolen animieren, in denen am Ende das Errichten epischer Monumente mit die größte Herausforderung darstelle. Diese befriedigen dann sogar mit einem Schlag alle notwendigen Bedürfnisse in einem bestimmten Umkreis. Das wiederum macht alte Gebäude theoretisch unnütz, weshalb der Spieler sie abbauen und die Stadt somit auch im späteren Verlauf nachhaltig optimieren könne. Welche und wie viele Monumente es geben wird, das wurde uns nicht verraten. Als Beispiel zeigten uns die Entwickler einzig einen riesigen Dom, der alle umliegenden Häuser mit seinem mächtigen Erscheinungsbild regelrecht erschlug.
Die nächste, ganz wichtige Neuerung ist die Verknüpfung zweier Kulturen: Am Anfang siedelt ihr rein im Okzident, also in einer spätmittelalterlichen, europäischen Umgebung. Die Spielwelt, die sich erneut auf mehrere große wie kleine Inseln überstreckt, besteht jedoch zusätzlich aus Wüstenbereichen, in denen der Orient sein zu Hause hat. Dort werden teilweise ganz andere Gebäude benötigt, allen voran eine so genannte Noria. Mit dieser bewässert ihr die unmittelbare Umgebung, um sie für Pflanzen und Ackerbau fruchtbar zu machen. Gleichzeitig ist es mit dem Aufstellen der Noria nicht auf ewig getan: Irgendwann ist der Wasservorrat aufgebraucht und muss gegen Geld neu aufgefüllt werden. Die Kosten dafür werden mit jeder Füllung prozentual lansteigen, aber niemals den eigentlichen Bauwert der Noria übertreffen.
Nun wird es einen grundlegenden, spielerischen Unterschied zwischen den Gebäuden aus dem Okzident und dem Orient geben: Um letztere überhaupt bauen zu dürfen, benötigt ihr Ruhm. Diesen Ruhm wiederum erlangt ihr durch typische Spielziele, wie das Bauen einer Produktionskette oder eines bestimmten Gebäudes im Okzident. Sobald ihr in beiden Kulturen einen gewissen Stand erreicht habt, könnt ihr die Vorteile beider kombinieren. Als Beispiel nahmen die Entwickler den Buchdruck: Hierzu benötigt ihr einerseits Holz, Papier sowie eine Druckerei, was ihr allesamt im Okzident erlangt, und andererseits Indigo-Farbe, die ihr wiederum dank des Orients erhaltet.
All diese Veränderung sollen auf ein möglichst langes und vielschichtiges "Endgame" hinauslaufen. Ganz grob wurden allein sechs bis zehn Stunden Spielzeit angedeutet, um mit dem Start der Siedlung beginnend eines der Monumente auf die Beine stellen zu können. weiter...
In Anbetracht der bislang erschienen Vorgänger und der angesprochenen Neuerungen könnte der “Evolution statt Revolution“-Ansatz im Falle von Anno 1404 voll aufgehen.
Anno 1404: Venedig - Review [1]
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Kommentare
anno 1404 sieht rattenscharf aus hab schon in game scenen gesehen, also gameplay (bei ubisoft tv)
Anno 1404 Cheats mein ich
Anno 1404 wird der Hammer, ich freu mich schon wenn es endlich in die geschäfte kommt. ich werd mal gucken ob es schon [url=http://www.archi-line.de/cheats/anno-1404-cheats-spieletipps-fur-anno-1404/ Anno 1404 Cheats] irgendwo gibt.
Aus deiner Aussage könnte man meinen Anno 1701 wäre Scheiße gewesen aber ich glaub du meinst das nicht so, denn Anno 1701 war echt Klasse.
fand die andern Teile schon gut
Es gibt genug Leute, die es scheiße fanden (u.a. mich). Gerade unter den alten Fans fanden viele das Spiel zu simpel und anspruchslos.
Grafisch auf jeden Fall TOP! Aber das waren die letzten Teile ja auch schon.
Wir warten drauf!
Aus deiner Aussage könnte man meinen Anno 1701 wäre Scheiße gewesen aber ich glaub du meinst das nicht so, denn Anno 1701 war echt Klasse.
fand die andern Teile schon gut
Ich freue mich schon richtig drauf. Wer schon Anno 1701 gespielt hat weiß das es nur noch besser sein kann. Und ich hoffe das ´wenn des Anno rauskommt nicht so viel kostet!.
Ich freu mich drauf
Wären XBOX 360 Mäuse billiger.
aber strategiespiele auf der konsole sind ätzend!
Der Entwickler würde einen höheren Profit erzielen wenn Anno 1404 auch auf Konsolen erscheinen würde.