Angekommen in der ersten Siedlung, folgen wir unserer Geschichte. Alles dreht sich um unseren verschwundenen Vater, der irgendwann den Bunker verlassen hat. Und natürlich suchen wir Hinweise nach seinem Verbleib. Das wird uns nicht einfach gemacht. In der Siedlung gibt es zentnerweise NPCs mit durchaus unterschiedlichen Motivationen. Der merkwürdige Saloon-Besitzer, der etwas durchgeknallte Sheriff, der Ghoul an der Bar. Die alte Frau. Die immer noch nicht entschärfte Bombe, die wir entschärfen oder zünden können. Man erahnt, dass es viele Möglichkeiten gibt und viele moralische Entscheidungen.
Wir erhalten unsere ersten Quests, mal von der Hauptstory auf der Suche nach Hinweisen über Papi, mal als Nebenquests, um einfach ein bisschen Kohle und Erfahrung zu sammeln. Auch hier entdecken wir das alte 'Fallout'-Feeling und den morbiden Humor. Für eine Frau sollen wir einen Brief in eine nahe gelegene Siedlung bringen. Kein leichtes Unterfangen, werden wir doch unterwegs von mutierten Hunden und Raiders, Plünderern, angegriffen und können nur im letzten Moment entkommen. Interessant: Aktionen wie das Knacken von Schlössern sind als Minispiele umgesetzt, die einiges an Fingerspitzengefühl erfordern.
Die Suche nach einem Radiosender führt uns in eine benachbarte Stadt. Alles ist zerstört, hier und da gibt es Kämpfe zwischen den Überlebenden. In den ehemaligen U-Bahn-Tunnels wimmelt es von Mutanten. Das Leben in der Welt von 'Fallout' ist gefährlich. NPCs kämpfen untereinander und als blutiger Neuling in der brutalen Außenwelt ist es eine gute Idee, Konflikten erst mal aus dem Weg zu gehen. Der Tod lauert überall und in unterschiedlichen Formen. Und die KI speziell der menschlichen Gegner ist nicht ohne. Überleben ist ein Faktor, der zwischen fiesen Gegnern, Radioaktivität und Mutanten nicht zu kurz kommt.

Questlog, Maps und Kompass bieten uns glücklicherweise viele Möglichkeiten, uns zu orientieren. Die Welt ist frei begehbar, Hindernisse konnten wir nicht entdecken. Die Leere zu Beginn täuscht, immer wieder begegnen wir aggressiven Kreaturen, kämpfenden NPCs, erkundbaren Gebäuden und Objekten. Als 'Fallout'-Fan der ersten Stunden überkommen einen immer wieder wohlige Gefühle. Die Spielwelt lädt in der Tat zur Erkundung ein, nicht nur aufgrund der grandiosen Anblicke, sondern auch wegen vieler Kleinigkeiten.
'Fallout 3' ist, das merkt man schnell, Atmosphäre pur. Die ersten Kämpfe gestalteten sich allerdings schwierig. An das Kampfsystem muss man sich erst gewöhnen. Zwar gibt es hier auch viele Erinnerungen an die alten Teile. Zum Beispiel das gezielte Schießen auf Körperteile der Gegner - wobei wir hier in Deutschland wohl einige Kürzungen aufgrund des Gewaltfaktors in Kauf nehmen werden müssen. Hier und da wirkt das Ganze vielleicht einen Tick zu actionlastig. Nicht selten hat man das Gefühl, dass es doch eher ein Rollenspiel-Shooter-Mix ist. Doch komischerweise geht die Mischung auf und man gewöhnt sich recht schnell daran. Es funktioniert einfach. weiter...
Eine Stunde ist viel zu wenig, um das Spiel auch nur ansatzweise zu beurteilen. Ich freue mich auf die finale Version und hoffe sehr, dass ich nicht enttäuscht werde.
Fallout: New Vegas & Fallout 3
15.05.2012
Zusatzinhalte vergünstigt im SEN
12.12.2011
Cliffy B. würde gerne neues Unreal machen [7]
08.07.2011
DLC-Planung erst nach Veröffentlichung [1]
Top 5 Endzeit-Spiele - Die Postapokalypse in Videospielen
Die Postapokalypse in Videospielen [5]
12.02.2012
Trophäen / Trophies
02.11.2011
Erfolge / Achievements
26.07.2011
Geld durch einen Bug machen
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Kommentare
perspektive
Computer entwickeln sich weiter, erst spielen und dann Urteilen. Ich spiele zum Beispiel die alten GTA teile lieber.
Ich bleibe Fallout 3 als alter Fallout-Fanboy ebenfalls mal skeptisch gegenüber.
Aber vielleicht kann Bethesda ja doch überzeugen und knallt ein äußerst gutes Spiel auf den Markt,dass
die Athmosphäre der alten Teile aufgreift.
Ich denke man darf gespannt sein.
abwarten, abwarten. Bin eingefleischter Fallout Fan, habe beide Teile etliche Male gespielt. Aber das alte Kampfsystem war nunmal für prädestiniert für eine 2D Iso Perspektive, so wie damals üblich...mit den erweiteretn Möglichkeiten muss man wohl auch andere Wege einschlagen.Die werden sich schon ihre Gedanken gemacht haben, vorallem bei einem so prestigeträchtigen Titel, wie Fallout. Ich hoffe mal das geht auf! Wenn nicht, kann man ja dann immer noch rummäkeln...;-)
Lunatic
da hab ich doch nach einer weile keine gedulg für,wenn ich mir da ne coole waffe gefunden ahbe werde ich (allein schon wegen der kameraperspektive etc.) dazu neigen zu ballern. Jetzt haben die das aber so gemacht,dss man nicht immer trifft wenn man unerfahren ist. Das kann doch nur nerven.Ich glaube nicht an dieses Konzept.
Es ist als hätte man erst einen Shooter entwickelt und dann veruscht Fallouttypische Features einzubringen.
Oder umgekehrt, die alten features als Grundgerüst und Shooterelemente hinzugefügt. So gesehen kanns funktionieren, aber Leute die sich enen shooter erwarten werden wohl enttäuscht werden. Es ist und bleibt ja ein auch ein Rollenspiel (gott sei dank).
Am 31.10.08 ist es endlich so weit..."freu"...
Habe bisher noch keinen Teil der Fallout-Reihe gespielt,aber was Bethesda da im Sack hat muss ich unbedingt spielen,auch wenns in Deutschland gekürzt rauskommen sollte.Denke die Atmosphäre eines Games ist immer wichtiger als die Gewaltdarstellung!!!;-)
Lunatic
und eben an dieses "es funktioniert einfach" glaube ich nicht. man gibt uns ein spiel,dass aussieht stalker,in dem man jederzeit darauf losballern kann und dann drückt man uns dieses scheiss zielsystem auf ,mit dem anvisieren usw.
da hab ich doch nach einer weile keine gedulg für,wenn ich mir da ne coole waffe gefunden ahbe werde ich (allein schon wegen der kameraperspektive etc.) dazu neigen zu ballern. Jetzt haben die das aber so gemacht,dss man nicht immer trifft wenn man unerfahren ist. Das kann doch nur nerven.Ich glaube nicht an dieses Konzept.
Es ist als hätte man erst einen Shooter entwickelt und dann veruscht Fallouttypische Features einzubringen.