Wesentlich interessanter ist, wie Massive in Zusammenarbeit mit Swordfish die Steuerung auf den Controller gebracht hat. Das Ganze funktioniert überraschend simpel und eingängig, wie ein unbedarftes Versuchskaninchen im Rahmen der Präsentation feststellen konnte. Ihr verfügt über eine freie Kamera, die ihr mit dem linken Stick über die Map steuert, während ihr mit dem rechten Stick Kamerawinkel und Höhe ändert - der Steuerung eines First-Person-Shooters gar nicht mal so unähnlich.
Um eine Einheit auszuwählen, fahrt ihr mit dem Fadenkreuz drüber und drückt die A-Taste, ein doppeltes Drücken wählt alle Einheiten dieser Klasse. Gewählte Einheiten bewegt ihr, indem ihr das Fadenkreuz an die gewünschte Stelle setzt und A drückt. Um einen Gegner anzugreifen: Fadenkreuz drüber und was drücken? Genau, A. Simpel, einfach und effektiv. Neben der direkten Anwahl per Fadenkreuz könnt ihr durch einen Druck auf den rechten Stick auch einen Auswahlkreis in verschiedenen Größen aktivieren und damit alle Einheiten innerhalb des Bereiches anwählen.
Zusammen mit der freien Kamera und dem Zoom geht damit das Auswählen größerer Einheitenzahlen ruckzuck. Sehr praktisch ist zudem, dass ihr Einheiten gruppieren könnt, indem ihr den ausgewählten Einheiten eine Richtung auf dem Steuerkreuz zuweist. Der Einheitenkauf geht ebenfalls simpel vonstatten mittels eines per rechten Button einblendbaren Radialmenüs. Die taktischen Spezialwaffen erhaltet ihr ebenso per Tastendruck auf die linke Schultertaste. Der Clou: Wer nicht zu den Drückebergern gehören will, kann den Einheitenkauf und den Einsatz taktischer Waffen sogar per Sprachbefehl via Headset geben.
Insgesamt macht die Steuerung einen sehr durchdachten Eindruck und geht schnell in Fleisch und Blut über. Ähnlich gelungen ist die grafische Umsetzung. Sämtliche Features der PC-Version wurden dabei übernommen, lediglich bei Detailgrad und Skalierung wurden Änderungen vorgenommen. Die voll zerstörbaren Umgebungen und der stufenlose Zoom bis in die First-Person-Ansicht sind weiterhin vorhanden. Abzuwarten bleibt, ob bei dem Effektgewitter in den Schlachten die Framerate bei vollem Multiplayer-Einsatz nicht in die Knie geht. weiter...
'World in Conflict: Soviet Assault' dürfte es nicht schwer haben, das bisher schwach vertretene Strategie-Genre auf den Konsolen einen guten Schritt weiter zu bringen.
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Kommentare
yes haben will, aber für PC!