04.03.2008 - Andreas Philipp
Die Namensähnlichkeit in Sachen Schreibweise zu 'Colin McRae: DIRT' zeigt es schon: Mit 'Race Driver: GRID' will Codemasters der Reihe ebenfalls eine Frischzellenkur verpassen. Die DTM-Lizenz liegt zwar noch bei Codemasters, wurde aber für den neuen Titel komplett über Bord geworfen. Ebenso will man weg von der trockenen Semi-Simulation und hin zum reinen Fahrerlebnis auf den Strecken. Und zwar mit Stil. Keine Rumpelkisten aus der Fahrschule auf 0815-Strecken, kein großes Tuning-Brimborium a la 'Need for Speed'. Statt schnöder Textmenüs erwarten uns somit beim Start schon schicke 3D-Elemente mit einer Garage als Hintergrund, die sich abhängig von eurem Karrierefortschritt von der kleinen Klitsche zum edlen Rennstall mit wuselnden Mechanikern verwandeln soll.
'Race Driver: GRID' bietet euch insgesamt drei Kontinente mit unterschiedlichen Rennstilen. In Europa werden euch eher klassische Tourenwagenrennen (z. B. im BMW 320i oder Chevrolet Lancetti) auf bekannten Pisten wie Le Mans, Spa oder Nürburgring präsentiert. In den USA dürft ihr in heißen Stadtrennen in typischen Muscle-Cars (Dodge Viper, Dodge Challenger) antreten, was vom Anblick her zuweilen nicht wenig an 'Project Gotham Racing 4' erinnert. Des Weiteren erwartet euch Japan. Hier stehen vor allem Driftrennen zur Auswahl, zum Beispiel an den Docks von Tokio mit entsprechend typischen Fahrzeugen (Nissan Silvia S15).
Im Hinblick auf Fahrzeuge und Strecken hat 'GRID' ohnehin einiges zu bieten. Insgesamt gibt es auf den drei Kontinenten an die 90 Strecken inklusive Streckenvarianten und zahlreicher bekannter Pisten. Um die 60 Fahrzeuge soll die finale Variante enthalten, allesamt lizenziert und aus unterschiedlichsten Rennställen. BMW, Dodge, Toyota, Nissan – so ziemlich jeder Name, den man kennt, soll auch vorhanden sein. Was im Gegensatz zu echten Rennen allerdings fehlen wird, sind Qualifying (vielleicht im Mehrspielermodus verfügbar!) und Boxenstopps. weiter...
Keine Simulaton, kein Arcade sondern irgendwo dazwischen, aber ungemein nachvollziehbar und auch für Einsteiger gut zu handhaben und mit klarem Fokus auf Spielspaß.
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Kommentare
zum glück hab ich ne xbox 360
freu mich drauf
aber erstmal army of two weiterspielen
Ist angekündigt für PC, PS3, Xbox 360 und DS. Wegen Einstellungsmöglichkeiten bin ich gar nicht so sicher, die Version gab das noch nicht her - sollte mich aber sehr wundern, wenn's das nicht gäbe. Tuning is jedenfalls nicht dabei.
Weder PGR noch NfS. Eigentlich so ziemlich genau die Mitte. Rennen nur mit richtigen Rennautos, dafür kein Tuning oder Einstellungsmöglichkeiten. Auch keine Boxenstopps während des Rennens. Driften ist auch so ein Mittelding aus Juiced 2 und NfS. Hat viel Spaß gemacht, war aber auch nicht zu schwer oder zu leicht.
PC-Version bin ich gerade überfragt.
Toll
Ist das jetzt nur für die XBox? ODer kommt auch eine PC-VErsion?
Toll
Das sieht gut aus. vlt. eine anständige alternative zu NFS? oder gehts doch eher in richtung PGR?
Aha!
Hm? Was ist das? Während ich den Artikel las, war es mir fast so, als ob sich ein feiner Hauch verbrannte Reifenluft in meine nase verirrt hat. Ich habe, wie schon die Vorgänger, die DTM Spiele von Codemasters immer als etwas besonderes betrachtet und bin sicher, das auch dieser Hervorkömmling sich mit äusserst positivem Feedback
schmücken werden darf.