Der nächste Ausflug führte uns nach Japan, wo die Kollegen Dennis und Robert erst mal ihrer Drift-Leidenschaft an den Docks von Tokio frönen konnten. Hier ist weniger Tempo gefragt als fahrerisches Geschick, um durch lange und gekonnte Drifts Punkte, Multiplikatoren und Kombos zu sammeln. Über euren Rang entscheiden dann die erreichten Punktzahlen. Dabei kam eine wichtige Tatsache zum Vorschein: Eure Laufbahn auf den drei Kontinenten kann zwar parallel gespielt werden, verläuft aber getrennt voneinander. Wer zum Beispiel keine Driftrennen mag und diese nicht spielen will, kann trotzdem zum Starpiloten in den anderen Regionen und Disziplinen werden.
In den USA nahmen wir dann noch am Steuer eines Dodge an klassischen Stadtrennen in San Francisco teil, wobei auch hier die Performance des Spiels beeindrucken konnte. Immerhin sind nicht nur etliche Fahrzeuge auf der Strecke, sondern die Kulisse der Stadt wird sehr detailliert dargestellt. Die Zuschauer sind keine Bitmap-Tapete, vielmehr voll in Polygone umgesetzt, und dazu kommen noch Schadensmodell und zahlreiche Fahrbahnobjekte wie Reifenstapel, die auseinander gefahren werden können und auch so liegen bleiben. Dazu noch hübsche Lichteinfälle zwischen den Hochhäusern und sehenswerte Raucheffekte und schon ist das Staunen groß.
Apropos Zuschauer. Nicht nur, dass die Pappkameraden endgültig der Vergangenheit angehören, jetzt werden sogar bis zu 40.000 animierte Figuren auf den Tribünen Platz nehmen. Und nicht nur das. Je nach Rennsituation konnten wir sogar Reaktionen ausmachen. Beim Rennen der Ami-Schlitten in San Francisco schlugen wir in eine Mauer ein, hinter der sich ein paar Fans aufhielten. Durch die Kollision hoben sie instinktiv die Arme hoch. Das sah zwar noch ziemlich synchron aus, wich aber auf wohlwollende Weise von den üblichen Zombies ab.
Wo wir beim Thema Reifenstapel sind: Einen dieser Stapel nahmen wir durch ein ... sagen wir mal „unglückliches“ Fahrmanöver zum Anlass, unseren Boliden aufs Dach zu legen. Da konnten wir ein recht cooles Feature nutzen, von dem allerdings noch nicht feststeht, in welcher Form und mit welchen Penaltys es im finalen Spiel eingesetzt werden kann. Ihr könnt nämlich per Instant-Replay-Funktion bis zu zehn Sekunden zurückspulen, damit euren Fahrfehler ungeschehen machen und genau an der Stelle wieder im Rennen einsetzen, an der euch das Malheur passiert ist.
Zum Abschluss konnten wir auch noch einen schnellen Blick auf die DS-Version des Spiels werfen. Selbige hinterließ einen recht ordentlichen Eindruck. Das Fahrverhalten zeigte sich dort jedenfalls deutlich besser als bei vielen anderen DS-Renntiteln. Die Streckenführung wird mehr oder minder eins zu eins von den Next-Gen-Versionen übernommen und an die Leistung des DS angepasst. weiter...
Keine Simulaton, kein Arcade sondern irgendwo dazwischen, aber ungemein nachvollziehbar und auch für Einsteiger gut zu handhaben und mit klarem Fokus auf Spielspaß.
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Kommentare
zum glück hab ich ne xbox 360
freu mich drauf
aber erstmal army of two weiterspielen
Ist angekündigt für PC, PS3, Xbox 360 und DS. Wegen Einstellungsmöglichkeiten bin ich gar nicht so sicher, die Version gab das noch nicht her - sollte mich aber sehr wundern, wenn's das nicht gäbe. Tuning is jedenfalls nicht dabei.
Weder PGR noch NfS. Eigentlich so ziemlich genau die Mitte. Rennen nur mit richtigen Rennautos, dafür kein Tuning oder Einstellungsmöglichkeiten. Auch keine Boxenstopps während des Rennens. Driften ist auch so ein Mittelding aus Juiced 2 und NfS. Hat viel Spaß gemacht, war aber auch nicht zu schwer oder zu leicht.
PC-Version bin ich gerade überfragt.
Toll
Ist das jetzt nur für die XBox? ODer kommt auch eine PC-VErsion?
Toll
Das sieht gut aus. vlt. eine anständige alternative zu NFS? oder gehts doch eher in richtung PGR?
Aha!
Hm? Was ist das? Während ich den Artikel las, war es mir fast so, als ob sich ein feiner Hauch verbrannte Reifenluft in meine nase verirrt hat. Ich habe, wie schon die Vorgänger, die DTM Spiele von Codemasters immer als etwas besonderes betrachtet und bin sicher, das auch dieser Hervorkömmling sich mit äusserst positivem Feedback
schmücken werden darf.