13.12.2007 - Dennis Hartmann
Operation Market war die größte Luftlandeaktion, die im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten durchgeführt wurde. Besonders interessant war der Einsatz von Lastenseglern, sehr leicht gebauten Segelflugzeugen, mit denen nicht nur Soldaten, sondern auch Fahrzeuge transportiert werden konnten. Diese Vehikel mussten zunächst bis kurz vor ihren Bestimmungsort von einem motorisierten Flugzeug gezogen werden. Für die Landung waren äußerst gute Piloten nötig, da es nur einen Versuch gab, die Maschine sicher zu Boden zu bringen. Durchstarten war natürlich nicht möglich. Mit einem dieser Lastensegler beginnt nach dem Intro auch unser Einstieg in das Spiel 'Brothers in Arms: Hells Highway'. Sechs Soldaten und ein Jeep der 101. US-Luftlandedivision werden nördlich von Eindhoven abgesetzt. Das Abenteuer kann beginnen.
Bruchlandung mit FolgenLeider lief die Landung nicht ganz so glatt, wie man sich das vorgestellt hatte. Die Truppen sind verstreut und müssen sich erst wieder zusammenfinden. Da man zudem mitten im Feindgebiet gelandet ist, wimmelt es natürlich von deutschen Soldaten. Kenner der Serie werden wissen, dass 'Brothers in Arms' ein etwas anderes Spielkonzept verfolgt wie andere Zweiter-Weltkriegs-Shooter. Realismus und Taktik werden groß geschrieben. Deswegen gibt es auch keinen Lebensbalken oder magische Verbandkästen, die einen aufpäppeln. Stattdessen wird mit einem Bedrohungslevel gearbeitet. Befinden sich Gegner in der Nähe, fängt euer Blickfeld an, leicht zu vibrieren, wagt man sich nun noch weiter vor und gerät vielleicht sogar schon in Sicht- und Schussreichweite des Feindes, ändert der Screen die Farbe zu rot. Spätestens jetzt sollten die Alarmglocken schrillen und man sollte schleunigst Deckung suchen. Zum Glück ist nicht jeder Treffer sofort tödlich.
Deckung wird in 'Hell's Highway' anders funktionieren, als man das bisher gewohnt war. Hinter Mauern, Türen, Fässern oder Strohballen muss man einen Knopf drücken und die Kameraansicht ändert sich in die dritte Person, sodass wir unseren Charakter sehen können, wie er hinter der Deckung Schutz sucht. Leider können wir an dieser Stelle keinen direkten Vergleich mit einem anderen Third-Person-Shooter anbringen, da dieses Spiel in Deutschland indiziert ist. Jedenfalls ist es uns hinter der Deckung möglich, hin- und herzu laufen, blind über die Deckung zu schießen, Granaten zu werfen und den Kameraden Befehle zu erteilen. Die Kameraansicht aus der dritten Person bietet natürlich wesentlich mehr Übersicht über das Geschehen, als wenn das Spiel in der First-Person-Perspektive bleiben würde.
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Kommentare
Naja, bin da eher skeptisch ... das "Hurra, Krieg is geil"-Getue von Pitchford/Antal geht mir eh schon tierisch auf die Nüsse und echte Fortschritte hab ich bisher nicht gesehen. Das immer gleiche 0815-Suppress-Flank-Gameplay und dazu die für mein Empfinden mäßige Optik fixen mich gar nicht. Zumal Gearbox bisher zwar dicke Töne spuckt, aber im Grunde noch nie ein wirklich gutes Game abgeliefert hat. Völlig überbewertetes Studio imho. 'CS: Condition Zero' oder '007: Nightlife' anyone?
Flabie
So des geile spiel
Game-Do...
GEIL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wann kommt die scheiß demo raus
Game-Do...
GEIL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DAS SPIEL WIRD BESTIMMT HAMMER GEIL ICH FREUE MICH SCHON SEHR AUF DAS SPIEL HOFFENTLICH WIRD ES AUCH KEIN FLOPP WEIL VIELE SPIELE ERZÄHLEN GUTES UNDSIND DANN ZUM WEGWERFEN!