27.09.2006 - Andreas Philipp
Allein vom Umfang her bläst 'NBA 2K7' die Konkurrenz derzeit mal ganz locker an die Wand. Hier ist alles vertreten, was das Basketballer-Herz begehrt, angefangen vom schnellen Spiel über Season, Streetball, Turnier, Practice und Situation bis hin zum tief gehenden Franchise-Modus – benannt Association – oder dem motivierenden 24/7-Modus. Hinzu kommt ein umfangreicher Online-Modus mit Fantasy-Draft, Turnieren und Ligen, den wir allerdings in dieser Version noch nicht ausführlicher anspielen konnten. Hinzu kommen nette kleine Features, wie der Trophäenraum „The Crib“, der Spieler-Editor, der dank etlicher Schieber und Regler viele Möglichkeiten offenbart, der VIP-Bereich sowie die Playlist, in welcher ihr die Songs eurer Wahl markieren könnt. Und natürlich fehlt auch ein umfangreicher Optionsbereich nicht, in welchem ihr das Gameplay ganz an eure Vorlieben anpassen könnt.
Besser als ein Streetball-SpielSchauen wir uns mal die beiden Kernstücke des Spieles an, begonnen mit dem überarbeiteten 24/7-Modus. In diesem Modus tretet ihr mit einem selbst erstellten Spieler in zahlreichen Street-Challenges an, mal gegen einen, drei oder fünf Gegner, mal auch gegen NBA-Superstars wie Steve Nash. Garniert wird das Ganze mit einer Art Story, in der euch eure beiden Kumpel zur Seite stehen und euch auch ein Gegenspieler erwartet. Zwischensequenzen lockern die Ereignisse auf. Es gilt, in sechs Städten im Rahmen der Matches und Challenges Ruf und Ansehen zu gewinnen, um letztendlich im Rucker Park um die Krone des Streetball zu kämpfen. Euer Spieler entwickelt sich dabei nicht unbedingt weiter, dafür lernt er von den Stars im Rahmen der Challenges neue Moves, wie beispielsweise von Steve Nash einen One-Button-Alley-Oop. Das alles geht flüssig und prima umgesetzt von der Hand, sodass der Modus im Rahmen der rund acht bis zehn Stunden Spielzeit durchweg motivierend bleibt und nebenher einige „echte“ Streetball-Spiele locker aussticht.
Franchise-Modus mit noch mehr TiefeDas zweite Herzstück des Spieles ist natürlich wieder der Franchise-Modus, der wie gewohnt mit viel Spieltiefe glänzt und in einigen Detailbereichen noch kräftig ausgebaut und optimiert wurde. Arbeit habt ihr als Team-Manager dabei reichlich – ihr kümmert euch um Transfers, Scouting und Free Agents, heuert Coaches und Scouts an, setzt Trainingssessions für Team und Einzelspieler fest und natürlich müsst ihr euch auch um die Aufstellung für die NBA-Matches eures Teams kümmern. Klasse: Der Franchise-Modus ist nun mit bis zu acht Spielern spielbar!
Wichtig sind aber nicht nur globale Entscheidungen, sondern auch eure Strategien beim Einsatz der Spieler. Dazu ist vorab zu sagen, dass jeder einzelne Spieler über individuelle Fähigkeiten und Eigenschaften verfügt, die durch die Bank denen der originalen Vorbilder nachempfunden sind. Die Player-Cards der Spieler wurden entsprechend aufgebohrt, um die Fähigkeiten der Spieler transparenter darzustellen, sogar Vergleiche mit dem Rest der Liga sind möglich. Generell wurde auch die Darstellung im Franchise-Modus überarbeitet – die Menüs und Optionen sind deutlich übersichtlicher und informativer, speziell für die Spieler wichtig, die sich intensiv mit dem Modus beschäftigen.
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