06.02.2012 - Andreas Philipp
Spec Ops: The Line spielt in naher Zukunft. Gewaltige Sandstürme haben zu einer schrecklichen Katastrophe in Dubai geführt, große Teile der Stadt sind unter Sand begraben. Nur wenige Tausend Bewohner haben den Kataklysmus überlebt. Eigentlich sollte dort Ruhe und Frieden herrschen, aber als ein dreiköpfiger Delta-Squad-Aufklärungstrupp eintrifft, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Denn in der Stadt tobt ein Krieg, der Captain Walker und sein Team vor die Herausforderung ihres Lebens stellt und den Soldaten nicht nur physisch alles abverlangt.
Dabei klang alles so einfach. Seit etwa einem halben Jahr nämlich war die 33. Einheit unter ihrem Befehlshaber John Konrad verschwunden und man vermutete sie unter dem Sand der Wüste begraben. Doch auf einmal taucht ein Notsignal aus den Ruinen von Dubai auf. Walker und seine Kameraden Lugo und Adams sollen herausfinden, woher das Signal stammt und ob Konrad und seine Truppe noch am Leben sind. Schnell muss das Team feststellen, dass US-Soldaten bei den Überlebenden nicht unbedingt willkommen sind. Das hat allerdings seine Gründe.
Walker, Adams und Lugo erfahren am eigenen Leibe, dass die 33. (Spitzname „The Damned“) alles andere als verschollen ist, und finden sich plötzlich mitten im Kampf gegen die eigenen Landsleute wieder, die in Dubai mit äußerster Brutalität vorgehen, Deserteure gnadenlos hinrichten und vor keiner Gräueltat gegenüber den zivilen Überlebenden zurückschrecken. Und nicht nur das, auch die CIA hat ihre Finger in den Geschehnissen in Dubai. Ohne jeglichen Ausweg steht das Delta-Force-Team zwischen den Fronten und ringt ums eigene Überleben. Was geht dort vor? Wer steckt dahinter? Und warum bringt jedes Schlamassel den Trupp in noch größere Schwierigkeiten.
Dass Spec Ops: The Line etwas anders an die Thematik herangeht als andere Militär-Shooter, bemerkt man recht schnell. Die Verfasser der Handlung orientieren sich eher an Kriegsfilmen oder besser: Antikriegsfilmen der 60er- und 70er-Jahre. Ähnlichkeiten zu "Apocalypse Now" kommen nicht von ungefähr. Dass der Krieg ein grausames Geschäft ist, wird einem hier mehr als einmal direkt vor Augen geführt, ohne die Gewalt zum Selbstzweck zu haben. Die schrecklichen Momente, die den Spieler des Öfteren schlucken lassen, haben immer ihre Gründe und ihre Konsequenzen. weiter...
Man muss schon ein Herz aus Stein haben, um von den zuweilen sehr heftigen Szenen und der Reaktion der Charaktere nicht berührt zu werden.
Spec Ops: The Line - Preview [6]
Vor gut einem Jahr wurde Spec Ops: The Line angekündigt. Seitdem hat man von der deutschen Produktion nichts mehr gehört....
Spec Ops: The Line - Die Redaktion spielt
Felix spielt die Demo
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Kommentare
richtig - es geht nicht darum, dass die games identisch sind... anderer entwickler, anderes setting, kein fps sondern 3rd-person...


dennoch fühle ich mich bei all den ankündigungen eben an homefront erinnert, in denen uns auch schonungslos das entsetzen des krieges und die konsequenzen dargestellt werden sollte. man sollte verstehen, warum man überhaupt dem widerstand beitritt, wenn man die feindlichen truppen beobachtet, usw. usw.. das alles hat leider nur teilweiße funktioniert und ehrlich gesagt wars mir dann nach ~4-stunden durchspielen auch latte, warum ich kämpfe...
nicht falsch verstehen, ich hab das game auch auf meiner beobachtungsliste und freu mich wirklich auf den release-tag... und ich bin guter dinge, dass es ein wirklich sehenswerter shooter wird - gesunde zweifel gehören aber seit homefront für mich bei jedem spiel dazu
du hast ja natürlich recht
Ich lasse nur nie ne Gelegenheit aus, Homefront einen reinzudrücken
Vielleicht wird Spec Ops ja wirklich gut?...
klar, das Gameplay ist anders, aber Homefront wurde ja genau wie Spec Ops als "Antikriegsspiel" bezeichnet...und das war ja das, was das Spiel interessant machen sollte...
Den Vergleich mit Homefront, weil Shooter und weil hohe Erwartungen etc., kann man machen, ABER: es ist doch ein ganz anderes Entwickler-Studio. Yager hat mir damals auf der Xbox gut gefallen und die Grafik war auch sehr gut. Schlechter als Homefront und kürzer kann es ja eh kaum werden. Und von der Story her und den Features klingt es ja ganz ordentlich, also ich werde es im Auge behalten.
also ich muss sagen, das ganze klingt wie erwartet sehr nice
da bin ich mal gespannt
naja ich sag mal so:
homefront war im singleplayer wirklich nicht sooooo schlecht, aber wenn ich für ein spiel 50 euro zahle, dann erwarte ich etwas mehr als ne playtime von ~3 stunden.
der multiplayer war allerdings wirklich mies - ne mischung aus cod und bf, allerdings beides nicht wirklich gut umgesetzt...
homefront war auch das erste und letzte spiel was ich jemals vorbestellt habe, mit ausnahme von bf, cod und fifa
ich fühl mich allerdings ein wenig an die homefront-previews erinnert vonwegen "warum wir kämpfen"... hoffentlich wir das game nicht genau so ein reinfall...
jo...bei Homefront wurde auch viel versprochen, ganz richtig.
Darum bin ich jetzt auch bei Spec Ops entsprechend Skeptisch, nachdem Homefront ein Schrottspiel ohnegleichen wurde, das versuchte sich durch ein hartes Intro wichtig zu machen.
Leider kein First Person, ich kann mit Third Person Shootern einfach kaum was anfangen. Vielleicht als Budget dann mal.
klingt wirklich interessant... vernünftige KI und ganz wichtig eine top-storry.. ich freu mich drauf...
ich fühl mich allerdings ein wenig an die homefront-previews erinnert vonwegen "warum wir kämpfen"... hoffentlich wir das game nicht genau so ein reinfall...