01.12.2011 - Jens Bremicker
Eine Psychiatrie ist kein Ort, an dem man sich gerne aufhält. Wenn diese auch noch voller Dämonen ist, möchte man erst recht möglichst weit weg sein . Doch für Bryce Boltzmann kommt das nicht infrage – und für uns somit auch nicht. Der Protagonist von NeverDead ist schließlich ein Arbeitskollege von Dante aus Devil May Cry oder Garcia Hotspur aus Shadows of the Damned und jagt leidenschaftlich fiese Wesen aus der Unterwelt. Zusammen mit seiner Partnerin Arcadia will er nun die psychiatrische Klinik säubern.
Anfangs befinden wir uns noch im Vorgarten der ziemlich verfallenen Anstalt. Die Sonne scheint und bis auf das Gebäude selbst wirkt alles noch halbwegs idyllisch. Doch sobald wir die Klinik betreten, ändert sich das Gesamtbild. Dort drin ist es ganz schön düster – der perfekte Ort also für den Kampf gegen Dämonen. Mit den ersten bekommen wir es auch schon sehr früh zu tun. Dabei handelt es sich um kleine, dicke Vierbeiner mit einem großen Maul, die keine ernsthafte Bedrohung darstellen. Aber was schreiben wir denn da: Für Bryce sind sie ohnehin keine Gefahr, schließlich ist er unsterblich. Wir müssen jedoch auf Arcadia aufpassen. Wenn sie stirbt, dürfen wir den Spielstand neu laden.
Gegen die Höllenwesen setzen wir uns in erster Linie mit unseren zwei Pistolen zur Wehr. Dabei können wir beide auch einzeln nutzen: Mit L1 schießen wir mit der linken Hand, mit R1 mit der rechten. Indem wir den rechten Analog-Stick drücken, können wir ein wenig zoomen. Notwendig ist das in der Regel jedoch nicht. Leider fehlt es den Schießereien an einer automatischen Zielhilfe. Wir müssen die Feinde komplett selbstständig anvisieren. Da die Viecher nicht stehen bleiben, sondern stets durch die Gegend rennen, ist das etwas nervig. Wirklich schwierig wird das Spiel dadurch jedoch nicht. Ein anderer Kritikpunkt ist das mangelhafte Treffer-Feedback. Man bekommt vom Spiel keine Rückmeldung, wie und wo man den Gegner gerade getroffen hat. Lediglich ein Energiebalken über den Figuren gibt Hinweise darauf, wie viele Kugeln wir noch in deren Körper jagen müssen.
Neben unseren Schusswaffen (später erhalten wir noch eine Maschinenpistole) steht uns noch ein Schwert zur Verfügung. Dessen Bedienung hatten wir jedoch bereits auf der gamescom kritisiert und daran hat sich leider nichts geändert. Mit L1 visieren wir den Gegner an, das Zuschlagen funktioniert über den rechten Analog-Stick. Zwar geht das nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ganz gut von der Hand, es wirkt aber dennoch etwas hakelig. Wir fragen uns, warum Rebellion hier nicht einfach eine Zwei-Tasten-Variante gewählt hat: ein Knopf für einen leichten Schlag, ein zweiter für eine härtere Variante. weiter...
Ein grundsätzlich schlechter Titel wird NeverDead bestimmt nicht. Ich befürchte aber, dass am Ende nicht mehr als ungenutzte Chancen bleiben werden.
Konamis Trailer zum Verkaufsstart [1]
26.02.2012
Erfolge / Achievements
26.02.2012
Trophäen / Trophies
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Kommentare
Das sieht lustig aus, könnte ein richtig cooles "geheimtip" spiel werden zwischen den ganzen Blockbuster. sind bestimmt hammer geile dialoge dabei wie "ich hab zwar kein arme mehr aber ich reis dir den kopf ab"
Von dem titel hat man ja ewig nicht mehr gehört.
Sieht jedenfalls schön krank aus und wenns schön verrückt wird ist mir die technische Seite weniger wichtig. Shadow of the damned war spielerisch auch nicht perfekt aber es ist trotzdem gut.
Splatter-Metzel-Shooter-Games gibt es sicherlich zur Genüge, so dass man sich mit einem durchschnittlichen Game nicht beschäftigen muss.
mal schauen
also bis jetzt konnte mich der titel nicht so überzeugen, aber ich lass mich gern eines besseren belehren.
Was ich bisher an Bildern und Videos von dem Spiel gesehen habe hat mich nicht überzeugt und diese Vorschau untermauert diesen Eindruck nochmal. Glaube nicht dass das was wird.
Nee, wir hatten ein Problem mit der Kommentarfunktion :-)
Betreff
Falls es hilft, ich sehe den "Test" Kommentar
Ich glaube heute ist nur einfach nicht viel Interessantes los...
Test