Preview - Arena Wars Reloaded : Action statt Aufbau

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Als das kleine Hannoveraner Team exDream 'Arena Wars' anno 2004 auf den Markt brachte, konnte das Spiel zumindest die Kritiker sofort begeistern und heimste etliche Wertungen jenseits der begehrten 80er-Grenze ein. Nun steht der Nachfolger in den Startlöchern, der alte Stärken im neuen Gewand, garniert mit einigen Ergänzungen, bieten will. Im Rahmen eines Besuchs bei exDream hatten wir Gelegenheit, das kleine, aber feine Strategiespiel ausgiebig anzuspielen.

'Arena Wars Reloaded' setzt im Prinzip genau da auf, wo der Vorgänger anno 2004 aufhörte. Das Spielprinzip bleibt im Wesentlichen unverändert: Schnelle und actionreiche Strategiekost mit kurzen Gefechtszeiten, vor allem ausgelegt auf den Multiplayer-Modus. Simpel, geradlinig und auf kurze, aber knackige Gefechte ausgelegt – das ist die Prämisse. Daher verzichtet das Spiel auch komplett auf jegliche Aufbau-Parts, Gebäude-Upgrades und fummeligen Basisbau. Stattdessen startet ihr mit einem festen Budget und könnt davon nach Belieben Einheiten kaufen, die in der vorgegebenen Basis der Map gebaut werden. Wird eine eurer Einheiten zerstört, habt ihr sofort das entsprechende Geld wieder in der Kasse verfügbar. Einziges echtes Aufbau-Element ist die Möglichkeit, Einheiten gegen Bares ein Upgrade zu verpassen.

Schnörkellos und temporeich

Was die Spielmodi angeht, gibt sich 'Arena Wars Reloaded' eher ungewöhnlich und bedient sich aus dem Repertoire des Shooter-Genres. Capture the Flag, Bombing Run und Double Domination sind angesagt, wobei der Schwerpunkt auf dem CTF-Modus liegt. Hier geht es darum, in die feindliche Basis einzudringen, die Flagge zu mopsen und selbige zur eigenen Basis zu schaffen, wobei die Abgabe nur dann möglich ist, wenn die eigene Fahne nicht in Feindeshand ist. Auf den relativ kleinen Maps, die zumeist nur zwei Hauptwege bieten, erwartet euch daher ein munteres Hin-und-Her mit relativ kurzen Spielzeiten von 10-20 Minuten. ExDream ist noch dabei, das Spieltempo zu optimieren, denn derzeit werden „Schnellklicker“ noch ein wenig zu sehr bevorteilt.

Das Gameplay ist insgesamt sehr geradlinig. Euch erwarten lediglich sechs Einheitentypen mit Upgrade-Möglichkeit, wobei klar das Stein-Schere-Papier-Prinzip zum Tragen kommt. Jede Einheit hat ihren Gegenpart und gut gemischte Truppen sind natürlich von Vorteil. Geboten werden flinke, aber schwach gepanzerte Buggys, mittelstarke Walker bis hin zu langsamen, aber durchschlagskräftigen Panzern und Artillerie. Um der Angelegenheit trotzdem noch genug Vielfalt zu verpassen, gibt es zum einen die Möglichkeit, Einheiten upzugraden, was jedoch durch die ausgegebenen Mittel durch die kleinere Truppenstärke wieder ausgeglichen wird. Zum anderen gibt es noch zwei neue Gebäudetypen und rund 20 Gegenstände.

Upgrades, Türme, Items

Der erste Gebäudetyp ist der Wachturm. Selbige sind neutral an taktisch wichtigen Stellen der Maps platziert und können von einer beliebigen Einheit eingenommen werden. Die Stärke des Turmes richtet sich allerdings voll nach der ihn einnehmenden Einheit. Schnappt ihr euch einen Turm mit einem Panzer, wird der Turm deutlich stärker, als wenn ihr nur einen schlappen Buggy hineinscheucht. Das zweite Gebäude ist ein Ressourcenbauwerk, welches euch mit zusätzlichem Geld ausstattet und euch damit mehr Einheiten oder Upgrades ermöglicht. Auch diese sind von Beginn an neutral und müssen erobert werden, bevor das Geld in eure Kasse fließt. Neben den Einheiten und Gebäuden erwarten euch rund 20 verschiedene Gegenstände, die ihr jederzeit nutzen könnt.

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