Test - Antz Extreme Racing : Antz Extreme Racing

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Antz Extreme Racing
Slalom fahren im Maulwurfsbau.
Mit einem 'Rauchvorhang' vernebelt ihr die Strecke und macht es euren Verfolgern schwer, den Verlauf des Parcours zu erkennen, während ihr mit einem Turbo für kurze Zeit rasend schnell vorankommt. Daneben lassen sich euren Kontrahenten Hindernisse in den Weg legen: Mit einer Blattlaus werden eure Feinde bei Berührung herumgewirbelt und mit der 'Klebe' wird die Streckenoberfläche verschmiert, so dass die anderen Fahrer zwangsläufig langsamer werden.

Insgesamt zehn Herausforderungen wollen in 'Antz Extreme Racing' erfolgreich gemeistert werden, bis ihr unangefochtener Ameisenmeister seid. Habt ihr diese geschafft, wird ein weiterer der fünf Charaktere freigeschaltet, denn schließlich dürft ihr zu Beginn eurer Karriere nur zwischen zwei Figuren wählen. Natürlich bringt jede neue Ameise, unter denen auch der Oberbösewicht General Mandible zu finden ist, weitere Strecken und Aufgaben mit, so dass die Ameisenhatz gegen bis zu fünf virtuelle Konkurrenten nicht so schnell langweilig werden sollte.

Antz Extreme Racing
Die Spinnen an der Decke haben nichts Gutes im Sinn.

Kurzer Spaß ...
... sollte man meinen. Denn vor allem etwas geübtere Arcade-Fans werden den Titel an einem verregneten Wochenende locker durchgespielt haben. Grund hierfür ist der relativ niedrige Schwierigkeitsgrad und die einfach zu handhabende Steuerung, an die man sich lediglich bei den ersten Luftrennen etwas gewöhnen muss – zudem dürft ihr nach jedem Rennen eure Fortschritte abspeichern. In Anbetracht des anzunehmenden Zielpublikums werden Kinder aber sicher länger am Computer sitzen müssen, bis sie alle ihre Lieblinge freigespielt haben.

Mitverantwortlich für die Kürze des Abenteuers sind auch die wenig intelligenten Gegner, die abgehängt werden wollen. Wem diese zu langweilig sind, darf sich zusammen mit drei menschlichen Spielern per Splitscreen spannende Rennen liefern – leider fehlt aber die Möglichkeit, sich im LAN oder Internet zu messen.

Antz Extreme Racing
Zu zweit auf der Piste.

Bis es soweit ist, gibt es viele und liebevoll gestaltete Szenarien zu bewundern, wobei die Rennen vor allem durch ihre Geschwindigkeit gefallen können.

Die Insekten sind nett animiert und flitzen an abwechslungsreichen Umgebungen vorbei, die aber zuweilen etwas leblos wirken. Die drei verschiedenen Perspektiven gehen in Ordnung, selbst wenn man bei bestimmten Konstellationen das eigene Fahrzeug schon mal aus den Augen verlieren kann. Mit zur gelungenen Atmosphäre trägt der gut gemachte Sound bei, der sich unaufdringlich im Hintergrund hält und somit weder auffällt noch stört.

 

Fazit

von Ronny Mathieu
'Antz Extreme Racing' ist ein gut gemachter Arcade-Raser, der meiner Ansicht nach etwas zu leicht und somit zu kurz ausgefallen ist, auch wenn im Grunde genügend verschiedene Strecken bewältigt werden wollen. Nicht außer Acht lassen sollte man in diesem Zusammenhang, dass sich vor allem jüngere Spieler nicht beklagen werden, dass sie nicht vor überzogen schwierige Aufgaben gestellt werden. Die Szenarien und die unterschiedlichen Vehikel sind abwechslungsreich und Fans des Films werden sich bestimmt über die gelungenen Charaktere freuen. Schade, dass die Levels zuweilen etwas leblos ausgefallen sind und der Multiplayer-Part nicht mehr zu bieten hat. Alles in allem ist 'Antz Extreme Racing' aber ein gutes Spiel, an dem Arcade-Fahrer sicher ihren Spaß haben werden.  

Wertung

  • PC
    79
    %

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