21.10.2012 - Andreas Ludwig
Nach den schlechten Quartalszahlen möchte AMD seine langfristige Unternehmensstrategie ändern und sich weniger auf den herkömmlichen PC konzentrieren. Dies erklärte AMDs Geschäftsführer Rory Read gegenüber seinen Aktionären. Bisher fallen rund 85 Prozent der Umsätze auf den PC-Bereich, zukünftig wolle man rund 40 bis 50 Prozent in anderen Geschäftsbereichen erwirtschaften, die ein deutlich höheres Wachstum als der PC-Markt vorweisen würden.
AMD sieht bei Cloud-Servern, ultraleichten Produkten und kleinen integrierten Geräten für die Industrie, Kommunikation und für den Gaming-Sektor ein hohes Wachstum. Dementsprechend seien eine Konkurrenz für Intels energieeffiziente Atom-Prozessoren, flottere Grafikkarten sowie effiziente APUs für Tablets und Smartphones geplant. Alle CPUs werden in der 28-nm-Architektur gefertigt. In Sachen Grafikkarten soll 2013 außerdem eine neue Architektur mit dem Codenamen Sea Islands starten, zu der es bisher aber keine genauen Informationen gibt.
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Kommentare zu AMD
Naja, kann für AMD von Vorteil sein, dass sie sehr gute Apus haben und ihre Server CPUs sind auch gut. Platz gibt es immer für jemanden der was hat was der rest nicht hat und seis der billigere Preis.
Dazu kommt noch das gerade Intels Atom Prozessor keinen nennenswerten Erfolg hatte, die ganzen Eee PCs und Netbooks wurden in fast 2 Jahren von ARM CPUs ersetzt.
also auf den bereichen, wo amd sich jetzt einmischen will, ist kein platz mehr. da haben die chefs wohl genauso gepennt, wie nokia und rim auf dem bereich der smartphones.