Test - Alarm für Cobra 11: Crash Time : Neuer Ableger der TV-Serie

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Was die Jungs von 'Alarm für Cobra 11' jede Woche erleben, hat mit ödem Alltag wohl wenig gemein - und gerade deswegen eignet sich das eigentlich wunderbar für eine Videospiel-Umsetzung. Hat selbige auch etwas mit einem guten Spiel gemein? Wir klären das für euch.

Das Arbeitsleben eines Autobahnpolizisten muss eigentlich ziemlich langweilig sein. Was wir aus diversen Fernsehreportagen gelernt haben: Sie stellen Blitzer auf, ziehen polnische Brummis aus dem Verkehr und verfolgen Raser, um denen daraufhin die Videoaufnahme ihrer Spritztour zu demonstrieren und böse mit dem ausgestreckten Zeigefinger zu wedeln. Alles nicht sonderlich spektakulär. Ganz anders die Arbeitswelt von Tom und Semir, den beiden Beamten von RTLs TV-Autobahnpolizei Cobra 11. Was sie jede Woche erleben, hat mit ödem Alltag wohl wenig gemein - und gerade deswegen eignet sich das eigentlich wunderbar für eine Videospiel-Umsetzung.

Öder Alltag?

Der ambitionierte Computerspieler stürzt sich also sogleich in die ersten Missionen. Die insgesamt neun Fälle sind in verschiedene Untermissionen eingeteilt, die aber immer einen roten Faden erkennen lassen - auch, wenn dieser manchmal etwas abstruse Wege nimmt. Ein Beispiel gefällig? Wir nehmen unseren Dienstwagen, um zu einer Unfallstelle zu fahren und dort festzustellen, dass das Dilemma durch ein mangelhaftes Bauteil hervorgerufen wurde. Daraufhin besuchen wir den Hersteller des Bauteils, der uns auf die werkseigene Teststrecke schickt - mit einem Jeep als fahrbaren Untersatz wagen wir uns über diverse Rampen, nicht ohne das Vehikel ziemlich schrottreif wieder beim Besitzer abzustellen.

Der Produktionsleiter ist in der Zwischenzeit aber erst zum Bankautomaten und dann zum Krankenhaus gedüst - gut, dass unser ambitionierter Anwärter kurzerhand unseren Dienstwagen geklaut hat und ihm an den Fersen geblieben ist. Von dort aus will er mit einem Taxi fliehen, dass wir durch mehr oder minder geschickte Rammversuche aber zu unterbinden wissen. Und was stellt sich dabei raus? Der Produktionsleiter wusste von den unbrauchbaren Bauteilen, wollte seine Karriere nicht aufs Spiel setzen und ließ sich von der Frau des Unfallopfers, die natürlich nur um ihr nun behindertes Kind besorgt ist, erpressen. Ahja. Und das ist gerade mal die Spitze des Eisbergs, wie man später Kopf schüttelnd feststellen wird.

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