Test - Airline Tycoon Evolution : Airline Tycoon Evolution

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Die Welt der Wirtschaft hat ihre eigenen Regeln, eigentlich nur eine einzige Regel: Geld, Geld und noch mehr Geld. Während auf den Börsen der ganzen Welt Chaos herrscht und die Indizes in den Keller rauschen, hat die Wirtschaft auf dem PC Hochkonjunktur. Immer wieder versuchen sich verschiedene Produzenten mit Managementtiteln zu unterschiedlichen Themen aus diversen Bereichen der Economy. Der Flugzeugmarkt mit allen dazugehörigen Aufgaben und Problemen ist dabei eine der vielseitigsten Herausforderungen an die Spieleindustrie und verschiedene Entwickler haben sich in der Vergangenheit bereits mit diesem Thema beschäftigt.

Airline Tycoon Evolution
Billige Museumsflugzeuge als Alternative?

Das neueste Werk in diesem Genre kommt aus dem Hause Ubi Soft und heißt 'Airline Tycoon Evolution'. Dabei handelt es sich, wie bei diesem Namen nicht anders zu erwarten, um die Simulation einer Fluglinie, bei der ihr das Management übernehmen müsst und versuchen sollt, die Marktführerschaft zu erlangen. Das klingt alles furchtbar trocken - bleibt in der Folge festzustellen, ob es das auch wirklich ist.

Gameplay
Jeder kennt die Haken und Ösen, die manche Hersteller in ihre Spiele einbauen, da ist von einer Tastenflut bis hin zu viel zu unübersichtlichen Menüs und Statistiken alles dabei und meistens bleibt der Spielspass durch das ganze Chaos deutlich auf der Strecke. Zumindest das Startmenü bei 'Airline Tycoon' ist zunächst schon einmal übersichtlich und bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Neben dem freien Spiel gibt es noch einige Kampagnen zu absolvieren und auch ein Netzwerkspiel wird angeboten. Natürlich gibt es dabei auch noch einige Optionen festzulegen.
Hat man sich für eine der Fluglinien entschieden, die so hübsche Namen wie 'Sunshine Airways' tragen, geht es auch schon zum täglichen Geschäft. Ihr habt wenig Geld, noch weniger Ansehen am Markt, zwei kleine Maschinen und einen riesigen Erfolgsdruck. Und weil diese Anforderungen mit einer zunächst etwas verwirrenden Menüführung kombiniert sind, habt ihr zunächst eine hervorragende Assistentin an euerer Seite, die euch bei Bedarf ein wenig unter die Arme greifen wird. Allerdings wird Belinda euch nur in der ersten Mission begleiten, also ist es besser, wenn ihr gut aufpasst, damit danach auch wirklich alles glatt geht.

Airline Tycoon Evolution
Die Abfertigungsschalter und der Last Minute-Schalter.

Das Büro ist zu Beginn des Spiels eure zentrale Schaltstelle, allerdings wird man kaum Zeit haben, die geschmackvolle Einrichtung zu genießen, denn der Alltagsstress wartet schon. Hier können die Flugpläne eingesehen, Maschinen ausgerüstet und alle wichtigen Telefonate geführt werden.
Das grundlegende Spielprinzip ist das Erwirtschaften von Aufträgen, um mit dem erhaltenen Gewinn eure Flugzeugarmada aufzustocken und dann noch mehr und vor allem bessere Aufträge zu erhalten. Um an diese zu kommen, habt ihr mehrere verschiedene Anlaufstationen im Spiel. Eine davon ist der Flugschalter, der die normalen Aufträge anbietet. Diese sind ordentlich bezahlt und setzen euere Fluglinie nicht unter extremen Zeitdruck. Die andere Möglichkeit ist der Weg zum Last-Minute-Schalter. Hier gibt es meist sehr gut bezahlte Aufträge, die jedoch sehr kurzfristig zu erledigen sind und eine gewisse Hektik im Spiel auslösen. Später wird es jedoch wieder ruhiger, denn dann könnt ihr das Auftragsmanagement weitestgehend über euer Telefon erledigen.

Airline Tycoon Evolution
Aufträge en masse!

Vielseitiges Managerleben
Natürlich habt ihr noch andere Aufgaben zu erfüllen, so steht bei diesem Spiel erwartungsgemäß noch das Personalmanagement und die Werbestrategie im Vordergrund. Im Personalbüro gibt es Piloten, Stewardessen (beziehungsweise Flugbegleiter) und Berater, die sich um einen Job bei euch bemühen. Besonders wichtig sind die Berater, die euch bei den alltäglichen Problemen wie Finanzen oder Kerosinmanagement auf Bedarf ein wenig entlasten können. Gutes Werbemanagement ist der Schlüssel zum Erfolg, allerdings sollte man dabei den zur Verfügung stehenden Etat nicht aus den Augen verlieren.

 

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