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Gericht stoppt Abspaltung von Vivendi vorerst

    Activision Blizzard Bild 1Das Vorhaben von CEO Bobby Kotick, Activision Blizzard für 8,2 Mrd. Euro vom französischen Medienkonzern Vivendi freizukaufen, ist vorerst zum Halt gekommen. Der Oberste Gerichtshof von Delaware ordnete nach der Beschwerde des Anteilseigners Todd Miller eine einstweilige Verfügung gegen das Geschäft an.

    Miller beschuldigt die Investorengruppe ASAC II LP von Bobby Kotick, Unternehmensanteile zu einem zehn Prozent günstigeren Preis als zum Börsenschlusskurs am Tag vor der Bekanntgabe des Deals erworben zu haben. Um die Transaktion doch noch zum geplanten Ende zu bringen, könnte ASAC II LP die Konditionen entsprechend anpassen.

    Analysten von Wedbush Morgan erwarten jedoch, dass die Aktionäre von Activision Blizzard zur Abstimmung gebeten werden und dabei grünes Licht für den Deal zu den bekannten Konditionen geben werden.

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