19.07.2012 - Andreas Philipp
Die Westwood Studios haben während ihrer Existenz von 1985 bis zur Übernahme durch Electronic Arts 1998 und der Auflösung 2003 eine ganze Reihe mehr oder weniger bemerkenswerter Titel produziert. Weltweite Bekanntheit erlangte das Entwicklerstudio aber vor allem durch die hauseigene Strategiereihe Command & Conquer, die sich seinerzeit heftige Popularitätsgefechte mit der WarCraft- und StarCraft-Konkurrenz aus dem Hause Blizzard lieferte.
2002 entschlossen sich Westwood und EA, ein Experiment zu veröffentlichen. Man wollte die Beliebtheit der Serie nutzen, um in andere Genres vorzustoßen. Das Ergebnis war Command & Conquer: Renegade, ein First-Person-Shooter, der in der Spielwelt der Strategiereihe angesiedelt war und einige Elemente seiner Namensgeber auf ungewöhnliche Weise aufgriff. Die Hauptfigur des Spiels war entsprechend kein Unbekannter, denn Nick „Havoc“ Parker hatte bereits im ersten Teil der Strategiereihe einen Auftritt.
Parker, der aufseiten der GDI kämpft, liefert sich heftige Gefechte mit den Nod. Die wiederum stopfen nicht nur Zivilisten zwecks Gehirnwäsche in Camps, sondern schicken auch eine Gruppe von Elite-Killern, genannt „Black Hand“, aus, um GDI-Wissenschaftler zu kidnappen. Die wiederum sollen für die Nod die Möglichkeiten des Elements Tiberium ausloten und ganz nebenher eine Armee aus mutierten Soldaten auf die Beine stellen. Das Ergebnis ist eine sehr abwechslungsreiche Kampagne aus zwölf umfangreichen Missionen, in denen Parker viele primäre und sekundäre Ziele erfüllen muss.
Die Missionen umfassen neben Feuergefechten die Befreiung von Gefangenen, den Begleitschutz für NPCs, aber auch die Zerstörung von Gebäuden, wobei der Spieler mal zu Fuß, mal im Fahrzeug unterwegs ist. Dass saftige Wummen dabei mit von der Partie sind, ist selbstverständlich. So kämpft ihr sowohl mit Standardarsenal als auch mit schweren Waffen und C&C-typischem Vernichtungsgerät wie Tiberium-Rifles oder Personal Ion-Cannons. Eine Besonderheit dabei ist, dass feindliche Gebäude durchaus ihren Sinn und Zweck haben. So müssen Helipads oder die „Hand of Nod“ zerstört werden, um den gegnerischen Nachschub abzuschneiden. weiter...
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Kommentare zu 10 Years After: C&C Renegade
Hoffnung
Meine ganze Hoffnung setze ich auf Renegade X. Leider gings auf meinem Laptop net wirklich.
Super
Das Spiel war einfach super. Mir hat es in allen Bereichen gefallen; vor allem konnte ich nicht mehr von Tastatur und Maus weg: 1A
Ich habs geliebt. Das CnC Tiberium-Universum hat mir damals unglaublich gut gefallen und die Möglichkeit in Egoperspektive mitzumischen, war einfach zu geil
Der MP war auch wahnsinnig unterhaltsam. Speziell die Karten, bei denen man erst um die starke Basisverteidigung rum kommen musste.
Das war vor 10 Jahren wirklich eins meiner absoluten Lieblingsspiele in Single- wie Multiplayer.
Seit diesem Spiel, das durch EA vernichtet wurde (durch die Zerschlagung Westwoods) bin ich ein absoluter EA-HASSER, und zwar mit Leib und Seele.
Dieses Spiel war für mich das beste MP Spiel besser als alles was ich bis jetzt gespielt habe, klar der SP war Schlecht und es hatte viele Kanten und Ecken aber das Gameplay im MP Modus war imho das beste das ich kenne und hätte genug Potenzial für die nächsten Jahre gehabt aber EA hatte ja "was besseres" vor...
Gibts es überhaupt noch Leute die das Spielen? Bzw. wie gut ist Renegade X denn? Hab das Spiel damals im Multiplayer geliebt.
Im Multiplayer war es überraschend stark und verband Infantrie, Fahrzeuge und große Außenareale in einer Zeit, in der das noch alles andere als selbstverständlich war. Battlefield 1942 erschien ja auch gerade mal im selben Jahr...
... nur der Singleplayer war ziemliche Grütze, was KI, Grafik und Missionsdesign anging.
"Immer mehr strauchelnden Command-&-Conquer-Marke"
Haha ihr übt euch aber wirklich in Understatement oder?C+C hatte spielerisch schon lange nichts mehr zu bieten was den Strategiepart anging.So war WC3 und SC1 nicht nur besser was die Balance angeht sondern auch was die Beliebtheit bei den Gamern anging.Allein die Patchnotes sind schon ein Witz wenn sich von Patch zu Patch die Werte der Einheiten teils um 200% ändern.Das zeugt einfach nur von einer beschissenen Arbeit und C+C als Serie zeigt auch wie man eine Serie runterwirtschaften kann wenn man Vollpfosten die kontrolle über solche Projekte gibt!Das das ganze WIEDERMAL eine von EA aufgekaufte ehem. Topschmiede betrifft verwundert glaube ich keinen.
Was das Renegadegame angeht muß ich sagen finde ich es schade das es nie fortgesetzt wurde.Habe das Spiel Jahre nach seinem Release gezockt, als es also längst nicht mehr aktuell war.Trotz zu dem Zeitpunkt grottiger GRafik konnte mich das Game durchaus unterhalten.Die Story erscheint mir heute noch fortsetzungswürdig aber ok, EA hat sowieso gerade andere Probleme an der Backe wenn man ihre Jahreszahlen der letzten Jahre so ansieht....
Das Game war auf LANs der Hammer. Der MP Spaß war einfach vom feinsten, nur traurig das so wenig Leute dem ganzen immer eine chance geben wollten.
Ich glaube kaum ein Spiel hat mich damals so lange im Multiplayer gefesselt wie C&C Renegade ebenso glaube ich es zu wissen das ich auch noch keinen Shooter so häufig durchgespielt habe wie Renegade. Das Spiel war in meinen Augen ganz großes Kino und trollt bei mir immernoch fröhlich im Regal herum.
Das einzige MP Spiel, dass ich wirklich über Jahre und immer wieder generdet habe. Fantastisch, sucht - in meinen Augen - noch immer seinesgleichen, Strategie und Action in perfekter Balance.
Ist immer noch ein Klasse Game. Sowas im neuen Gewand und aktueller Engine wäre genial. Wenn man sich Planetside 2 ansieht kann man erahnen wie genial so ein Spiel im C&C Tiberium Universum wäre.
Renegade war zwar technisch nicht auf der Höhe aber spielerisch Abweschlungsreich und der MP brachte Elemente ins Spiel die es bis Dato noch nicht gab. Dazu noch einen coolen Soundtrack, war echt gut.
War ein geiles Game
Klar welche Zocker kennt das nicht?